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Umland Uetze Nachrichten Trotz Umzug eines Teams bleibt es eng im Rathaus
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17:43 11.03.2018
Das Team Personal ist in angemietete Büros an der Kaiserstraße umgezogen. Die Gesundheitsbeauftragte Jenny Mazier (links) und die stellvertretende Teamleiterin Andrea Grobe packen einen Umzugskarton aus. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Uetze

Mit dem Umzug des Teams Personal an der Kaiserstraße ist die Raumnot im Rathaus nicht beseitigt. Laut Gemeindesprecher Andreas Fitz wird sich die Situation nur vorübergehend etwas entspannen. Mittelfristig will die Verwaltungsspitze das Raumproblem mit einem Anbau an das Rathaus lösen. Dafür hat sie im Investitionsplan Ausgaben von 1,65 Millionen Euro für die Jahre 2020 und 2021 eingeplant.

„Nach dem Auszug des Teams Personal werden mehrere Umzüge innerhalb des Rathauses stattfinden“, kündigt Fitz an. Danach würden die Sitzungsräume A und B frei, die bisher Mitarbeiter des Teams Personal und des Teams Ordnung und Verkehr als Großraumbüros genutzt haben. Die Räume würden dann wieder für Sitzungen der Ratsausschüsse zur Verfügung stehen, sodass diese nicht mehr in der Mensa des Schulzentrums tagen müssten.

„Alle Mitarbeiter haben dann Einzel- oder Doppelbüros – zumindest bis zum Sommer“, sagt Fitz. Denn es sind Stellenneubesetzungen geplant. „Spätestens ab dem Sommer werden wir wieder Alternativen suchen müssen“. Möglicherweise müsse man den Sitzungsraum B wieder zu einem Großraumbüro umfunktionieren.

Als langfristige Lösung des Raumproblems favorisiere die Verwaltung einen Anbau an das Rathaus, sagt Fitz. Deshalb habe sie Planungs- und Baukosten für die Jahre 2020 und 2021 eingeplant.

Für einen Anbau an das Rathaus ist im Investitionsplan Geld vorgesehen. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

„Sehr skeptisch“ steht Georg Beu, Fraktionschef der Grünen, den Anbauplänen gegenüber. „Das ist noch nicht in trockenen Tüchern. Darüber muss noch diskutiert werden“, sagt er.  Er erinnert daran, dass das Uetzer Feuerwehrhaus, das nur einen Steinwurf entfernt vom Rathaus steht, nach dem geplanten Bau eines neuen Gerätehauses frei wird. „Die Verwaltung könnte in das Feuerwehrhaus einziehen“, schlägt Beu vor. Er bringt auch wieder die Stötzner-Schule als Rathausnebenstelle ins Gespräch. Denn die Burgdorfer Schule am Wasserwerksweg werde das Schulgebäude in Uetze nur vorübergehend nutzen, sagt Beu.

Ulf-Hendrik Schrader (FDP) hält hingegen einen Rathausanbau für die „wirtschaftlichste und sinnvollste Lösung“. Wenn die Verwaltug unter einem Dach untergebracht sei, könne sie effektiver arbeiten. Eine dezentrale Unterbringung verursache zusätzliche IT-Kosten. Die Büros im Gebäude Kaiserstraße 16A habe die Gemeinde nur für fünf Jahre gemietet, um für die Planung eines Anbaus Zeit zu gewinnen.

„Es ist unbestritten, dass wir etwas machen müssen“, sagt Dirk Rentz (CDU). Die Verwaltung habe zusätzliche Aufgaben übernehmen müssen. Das erfordere mehr Personal. Zum Beispiel verursache der Ausbau der Kinderbetreuung zusätzliche Verwaltungsarbeit. Rentz tendiert zu einem Rathausanbau. Die CDU habe sich aber noch nicht festgelegt.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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