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Volksbankbilanz spiegelt Wirtschaftsboom wider

Burgdorf/Uetze Volksbankbilanz spiegelt Wirtschaftsboom wider

Dass der Wirtschaftsboom Burgdorf und Uetze erreicht hat, ist sowohl an den steigenden Gewerbesteuereinnahmen beider Kommunen als auch an der Bilanz der Hannoverschen Volksbank ersichtlich.

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Neben ihrem Kompetenzzentrum in Burgdorf hat die Volksbank einen Komplex mit Geschäftsräumen und Wohnungen gebaut.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf/Uetze. Wer derzeit durch Burgdorf geht oder fährt, gewinnt den Eindruck, dass die Stadt eine einzige Baustelle ist. Eigenheime, Mietshäuser und Betriebsgebäude entstehen allenthalben. Bei der Hannoversche Volksbank schlägt sich dieser Boom in Euro und Pence nieder. Die Nachfrage nach Krediten im Marktgebiet Burgdorf hat einen neuen Höchststand erreicht.

Die Genossenschaftsbank kann nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr im Kreditgeschäft einen Zuwachs von 10,2 Prozent verbuchen. In der Bilanz 2017 sind die Kundenkredite in Höhe von 269 Millionen Euro (2016: 244 Millionen) aufgeführt. Doch die Kunden in Burgdorf und Uetze borgen sich nicht nur mehr Geld von der Volksbank, sondern können es auch auf die sprichwörtliche hohe Kante legen. Die Einlagen sind laut Volksbanksprecher Matthias Mollenhauer um fast ein Prozent auf 282,6 Millionen Euro gestiegen.

Neben den Privatkunden sind laut Mollenhauer vor allem mittelständische, inhabergeführte Unternehmen Kunden der Volksbank. „Beim gewerblichen Mittelstand konnten wir in Burgdorf und Uetze deutlich zulegen in den vergangenen Jahren.“ Nach wie vor investierten die Firmen in die bauliche Erweiterung ihrer Betriebe. Insgesamt ist es laut Filialdirektor Eckhard Paga ein bunter Strauß an Investitionen, für die Kredite aufgenommen werden. „Die Investitionsbereitschaft der Unternehmer ist unverändert hoch“, sagt auch der Uetzer Filialleiter Sven-Eike Utermark.

Doch nicht nur Unternehmen bauen, auch immer mehr Privatkunden investieren in eine eigene Immobilie und nehmen dafür eine Hypothek bei der Volksbank auf. Viel gebaut werde nach wie vor in der Weststadt, sagt Mollenhauer. Auch die Volksbank ist in Burgdorf unter die Bauherren gegangen. Für rund drei Millionen Euro hat sie ein Wohn- und Geschäftshaus an der Poststraße errichtet. „Derzeit erledigen die Handwerker die letzten kleinen Restarbeiten“, sagt Mollenhauer. Zum 1. März werde das Gebäude mit zwei Gewerbeflächen und 13 Wohnungen bezugsfertig sein. „Mehr als die Hälfte der Wohnung und einer der beiden Läden sind bereits vermietet“, sagt Paga.

Von Anette Wulf-Dettmer

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