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Uetze Feuerwehr: Endlich wird Bauantrag gestellt
Umland Uetze Feuerwehr: Endlich wird Bauantrag gestellt
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13:39 04.12.2018
Über diesen Entwurf des neuen Feuerwehrhauses für die Ortsfeuerwehr Uetze haben die Politiker diskutiert. Das Gebäude soll keine Metall-, sondern Klinkerfassaden erhalten. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Uetze

Die Planungen für den Neubau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Uetze sind einen wesentlichen Schritt vorangekommen. Das Architekturbüro Struhkarchitekten soll die Unterlagen für den Bauantrag ausarbeiten. Dafür hat der Verwaltungsausschuss der Gemeinde grünes Licht gegeben. Zuvor hatte der Planungsausschuss des Uetzer Rates noch eine Änderung am Entwurf vorgenommen, den der Architekt Bernd Paliga-Könneke vorgestellt hatte. Das eingeschossige Gebäude soll nicht wie von Planungsbüro vorgeschlagen Metallfassaden erhalten, sondern verklinkert werden, was besser zum Ortsbild passt. Dadurch erhöht sich noch einmal die Bausumme um 50.000 Euro. Sie liegt jetzt bei 3,4 Millionen Euro.

„Das neue Feuerwehrhaus platzieren wir fast dort, wo das alte Gerätehaus steht“, sagte Paliga-Könneke. Dieser Standort möglichst weit im Osten des Grundstücks ermögliche eine spätere Erweiterung der Fahrzeughalle. Von den acht Fahrzeugboxen soll eine als Lager für die Feuerwehrausrüstung genutzt werden. Die Hauptausfahrt liegt wie bisher an der Straße Marktplatz. Eine Notausfahrt führt zum Herrschaftsweg.

Hinter der Halle ist ein etwas niedriger Gebäudeteil geplant. Darin wollen die Architekten den Haupteingang, die Umkleideräume für Männer und Frauen, Sanitärräume für die Feuerwehrmänner, einen Trocknungsraum, Lagerräume, eine Atemschutzwerkstatt sowie ein Büro und eine Werkstatt für den Gerätewart unterbringen.

Im rechten Winkel schließt sich an die Halle ein Trakt an, der sich parallel zum Solarcarport auf dem benachbarten Rathausparkplatz in Richtung Herrschaftsweg erstreckt. Dort sind Duschen und Toiletten für Frauen, ein Schulungsraum, eine Teeküche, ein Herren-WC, ein Jugendraum, ein Musikinstrumentenlager, ein Büro für den Ortsbrandmeister und ein Funkraum geplant. „Der Feuerwehrmann, der in der Funkzentrale sitzt, hat durch ein Fenster einen Überblick über die Halle“, erläuterte Paliga-Könneke.

Außer der Metallfassade aus Aluminium hatte Paliga-Könneke eine Fassade aus Lärchenholz und eine Klinkerfassade zur Diskussion gestellt. Klinker- und Aluminiumfassade haben nach seinen Angaben eine Lebensdauer von 50 Jahren. Bei einer Lärchenholzfassade, die man nach 30 Jahren erneuern müsste, hätte die Gemeinde 30.000 Euro sparen können. Eine Aluminiumfassade muss alle vier bis sieben Jahre gereinigt werden.

Der Planungsausschuss entschied sich für Klinker. Thordies Hanisch (SPD) wies darauf hin, dass die Nachbargebäude verklinkert sind. Außerdem sprächen ökologische Aspekte gegen Aluminium. Georg Beu (Grüne) hob hervor, dass man bei einer Klinkerfassade mit geringen Folgekosten rechnen kann.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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