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Uetze Hänigsen und Obershagen wachsen
Umland Uetze Hänigsen und Obershagen wachsen
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11:59 09.01.2019
Das Neubaugebiet am Mühlenbergsee hat zum Einwohnerzuwachs in Obershagen beigetragen. Es ist inzwischen zum größten Teil bebaut. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Uetze

Anders als noch vor wenigen Jahren von Demografen prognostiziert, schrumpft die Einwohnerzahl der Gemeinde Uetze nicht. Vielmehr ist sie 2018 – zum vierten Mal hintereinander – ganz leicht gestiegen, und zwar um 50 auf 20.580 Menschen. „Bei einem Zuwachs von gerade einmal 0,24 Prozent kann man eher von einer Konstanz reden“, sagt Gemeindesprecher Andreas Fitz. Mit einer gleichbleibenden Einwohnerzahl könne man die vorhandene Infrastruktur erhalten.

Der leichte Bevölkerungszuwachs lässt sich mit einem Wanderungsgewinn erklären. Den 1143 Zuzügen standen nur 1039 Wegzüge gegenüber. Hingegen registrierte das Bürgerbüro 56 Sterbefälle mehr als Geburten. Relativ konstant geblieben ist auch der Ausländeranteil, der am Jahresende 1377 Personen beziehungsweise 6,7 Prozent betrug.

Die Entwicklung ist in den einzelnen Ortschaften unterschiedlich verlaufen. Den größten Zuwachs, nämlich mit 55 Menschen, verzeichnete Hänigsen, nachdem der Ort 2017 genau die gleiche Zahl an Einwohnern verloren hatte. In Hänigsen gab es sowohl einen Geburtenüberschuss (acht Kinder) als auch einen Wanderungsgewinn (47 Personen). Den Wanderungsgewinn erklärt Ortsbürgermeister Norbert Vanin in erster Linie damit, dass Wohnhäuser verkauft wurden, deren alleinstehende Eigentümer gestorben seien. „In diese Häuser sind meistens mehrköpfige Familien eingezogen“, berichtet Vanin. Zum Jahresende lebten in Hänigsen 5850 Erwachsene, Jugendliche und Kinder.

Den zweitgrößten Zuwachs meldet das Bürgerbüro für Obershagen. Im Laufe des vorigen Jahres stieg die Einwohnerzahl von 1022 auf 1061 Personen. Den Ausschlag für diese Entwicklung hat nach Fitz’ Einschätzung das große Neubaugebiet am Mühlenbergsee gegeben, das inzwischen zum größten Teil bebaut ist. Ein Plus von acht beziehungsweise sieben Bewohnern verzeichneten Dollbergen und Altmerdingsen. In diesen Dörfern wohnten zum Jahreswechsel 2273 und 583 Menschen.

Trotz eines Rückgangs von acht Personen ist Uetze immer noch mit 7200 Einwohnern mit Abstand die größte Ortschaft der Gemeinde. Den größten Verlust mit 32 Einwohnern musste Eltze verkraften. Negative Salden gab es sowohl bei der Geburten-Sterbefälle-Bilanz (minus 20) als auch bei der Wanderung (minus zwölf). Am Ende des Jahres hatten 1375 Menschen in Eltze ihr Zuhause. Zu dem Zeitpunkt hatte Dedenhausen 890 Einwohner (minus drei). In Katensen waren es 761 (minus acht) und in Schwüblingsen 587 (minus neun).

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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