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Uetze Balu-Ratsherr: Wir wollen keine zweispurige Straße
Umland Uetze Balu-Ratsherr: Wir wollen keine zweispurige Straße
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16:46 19.02.2019
Politiker aus Eltze und Dedenhausen fordern einen Ausbau des Schulverbindungswegs. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Dedenhausen/Eltze

Da waren sich die Ratsherren Hans-Hermann Brockmann (Balu) und Reinhard Bührig über Parteigrenzen hinweg einig: Sie kritisierten im Ratsausschuss für Verkehr, Umwelt und Planung, dass die Gemeindeverwaltung den Schulverbindungsweg zwischen Dedenhausen und Eltze nicht ausbauen will.

Aus Sicht der Verwaltung sprechen nicht nur die Baukosten von rund einer Million Euro gegen die Forderung der Ortsräte aus Eltze und Dedenhausen. Die Gemeinde müsse Grund erwerben. Außerdem seien Leitungsrechte zu beachten. Auf der Südseite des Wirtschaftswegs liegt eine Gasleitung in der Erde.

„Ich wüsste nicht, dass dafür Land gekauft werden müsste“, sagte Brockmann, der in Eltze Ortsbürgermeister ist. „Wir wollen keine zweispurige Straße mit einem Mittelstreifen“, stellte er klar. Die Ortsräte wünschten lediglich, dass die Gemeinde die mit Mineralgemisch befestigten Seitenstreifen asphaltiere.

„Wir fühlen uns extrem schlecht behandelt“, gab Bührig die Sichtweise der Dedenhausener Kommunalpolitiker wieder. Die Begründung der Verwaltung sei nicht logisch. „Es ist schizophren, dass wir den Seitenraum immer wieder ausbessern, weil nach spätestens einem halben Jahr wieder Löcher drin sind“, sagte Bührig. Die ständigen Ausbesserungen kosteten Geld. Außerdem könne man mit dem Ausbau des Weges den öffentlichen Nahverkehr fördern. Auf einem verbreiterten Weg könnten Pendler aus Eltze und Wehnsen gefahrlos zum Bahnhof in Dedenhausen radeln. Kinder würde Bührig dort derzeit nicht entlang schicken. „Wir erwarten, dass man die Planung aufnimmt“, sagte er.

Thordies Hanisch (SPD) forderte „eine ausführliche Sachinformation“. Die Ratsdrucksache müsse zum Beispiel Angaben zur Breite der Wegparzelle enthalten.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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