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Uetze SPD fordert mehr Geld für die Ortsräte
Umland Uetze SPD fordert mehr Geld für die Ortsräte
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13:30 03.12.2018
Mehr Geld für die Arbeit der Ortsräte in der Gemeinde Uetze fordert die SPD-Ratsfraktion. Quelle: Symbolbild
Uetze

Die SPD-Ratsfraktion will die Ortsräte mit mehr Geld ausstatten. Derzeit erhalten die neun Ortsräte in der Gemeinde zusammen 19.200 Euro pro Jahr. Jedes Gremium bekommt aus dem Gemeindeetat einen Sockelbetrag von 450 Euro und eine Pauschale für jeden Einwohner der Ortschaft. Momentan kommen insgesamt 90 Cent pro Uetzer Einwohner zusammen, über die die Ortsräte verfügen können. Die SPD-Fraktion schlägt vor, diesen Betrag auf 1 Euro pro Einwohner zu erhöhen.

Ihr Budget setzen die Ortsräte für die Pflege der Dorfgemeinschaft ein, indem sie Vereine unterstützen und Veranstaltungen anschieben und mitausrichten. Die Anhebung der Haushaltsmittel sei erforderlich, weil „all diese Aufgaben bei allgemein gestiegenen Preisen und den zu zahlenden Verwaltungs- und Bauhofkosten bei gleichbleibenden Finanzmitteln nicht mehr zu leisten sind“, argumentiert SPD-Ratsherr Norbert Vanin. „Der Sockelbetrag pro Ortsrat hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und muss beibehalten werden“, sagt er. Stattdessen soll die Prokopfpauschale entsprechend angehoben werden. Die Erhöhung der Ortsratsmittel würde den Haushalt zusätzlich mit rund 2000 Euro belasten. Der Gesamtbetrag würde von 19.200 auf rund 21.250 Euro steigen. Die Entscheidung fällt in der Ratssitzung am Donnerstag, 13. Dezember.

Nach der bisherigen Regelung würden die Ortsräte für 2019 wie folgt ausgestattet: Altmerdingsen erhielte 879 Euro, Dedenhausen 649 Euro, Dollbergen 1665 Euro, Eltze 1473 Euro, Hänigsen 4705 Euro, Katensen 1006 Euro, Obershagen 1214 Euro, Schwüblingsen 877 Euro und Uetze 5750 Euro.

Von Anette Wulf-Dettmer

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