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Große Drachen steigen fast ohne Wind

Wedemark Große Drachen steigen fast ohne Wind

Wie ein großer Rochen in der See schwebt der weit ausgespannte Drachen blau, federleicht und sanft bewegt am Himmel. Kaum ein Windchen ist zu spüren ausgerechnet beim Drachenfest auf dem Stoppelacker am Hundshop am Sonntag. „Wenn der hier nicht fliegt, fliegt keiner“, sagt André Janoske.

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Der große Drachen von André Janoske nutzt auch den kleinsten Windhauch zum Steigen.

Quelle: Kallenbach

Abbensen. Er muss es wissen, denn seit 30 Jahren ist er mit Drachen unterwegs zu Drachenfesten, -tagen und internationalen Festivals. Jawohl, es gibt sie wie auch Internetseiten mit Terminübersichten: Das nächste Festival mit internationaler Beteiligung steigt am 23. und 24. September in Berlin-Brandenburg und zeitgleich eines in Attendorn.

In Abbensen hat der Dorfverschönerungsverein (DVV) das Familienfest wieder organisiert, Bratwurst aufgelegt und selbst gebackenen Kuchen und Kaffee angeboten. Kleinere Drachenmodelle sind in größerer Anzahl zu sehen. Mit klassischen Lenkdrachen, Zwei-Leinern, habe er vor drei Jahrzehnten angefangen, berichtet der Abbensener Experte. „Dann bin ich irgendwann auf stablose Drachen umgestiegen.“

Er kauft immer neues Zubehör, „wie ein Angler“. Sein jetziges Windflugmodell an einer Leine wiegt wenige Gramm, kostet allerdings circa 250 Euro. „Saison dafür ist fast immer“, stellt Janoske fest und fährt auf viele Drachenevents. Dass nur der Herbst als klassische Drachenzeit genutzt werde, sei heute nicht mehr so. Aber wohl doch noch für Kinder mit den Selbstgebastelten.

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