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Umland Wedemark Nachrichten Jochen Pardey neuer Ortsbürgermeister in Resse
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13:24 29.11.2016
Der neue Resser Ortsrat: Kirsten Sierakowski (von links), Kai Tschentscher, Jörg Woldenga, Jochen Pardey, Jana Adamson, Antje Kaufmann und Peter Stelzig. Quelle: Roman Rose
Wedemark

Mit rund 50 Besuchern war das Haus gut gefüllt. Sie erlebten die Ausläufer von enttäuschten Erwartungen, die der scheidende Ortsbürgermeister Jörg Woldenga (Wählergemeinschaft Wedemark-Resse, WWR) benannte.
Er war als Ortsbürgermeister-Kandidat der WWR ins Rennen gegangen, die WWR auch stärkste Fraktion geworden. Dennoch schlug Woldenga die Christdemokratin Kaufmann für das Amt des Ortsbürgermeisters vor. Sie habe mit beträchtlichem Abstand die meisten persönlichen Stimmen auf sich vereinigen können, ihr stehe das Amt nach alten Absprachen zu. Er habe niemals etwas anderes gesagt, betonte er. Tatsache ist, dass Kaufmann 398 Stimmen bekam, Woldenga 341 und Jörg Pardey, den die CDU als Ortsbürgermeister vorschlug, 333 Stimmen.

Schon im Vorfeld der Sitzung hatten sich jedoch SPD und CDU auf Pardey als neuen ersten Resser Bürger und Kaufmann als seine Stellvertreterin geeinigt – und so verlief dann auch die Wahl. Pardey bekam bei der Wahl zum Ortsbürgermeister vier von sieben Stimmen, Kaufmann drei. Woldenga zeigte sich enttäuscht, hier würden Zusagen nicht eingehalten, der Wähler werde nicht beim Wort genommen.

Bei der Wahl des Stellvertreters mit Kaufmann als einziger Kandidatin verlangte die WWR geheime Wahl. In einer flugs installierten Wahlkabine gab es vier Stimmen für Kaufmann, drei erwiesen sich als ungültig. Wo diese herkamen, konnte sich jeder denken.

Als frisch gewählter Amtsinhaber sagte Pardey, er wisse, dass die neue Situation nicht jedem recht sei. Da aber die Kräfteverhältnisse nach der Wahl nicht eindeutig gewesen seien, sei es normal, dass die Fraktionen miteinander redeten und Konsens suchten. Das sei erreicht worden.

Später gratulierte Woldenga Pardey zur Wahl, wirkte schon entspannter und setzte damit seine Ankündigung um, dass die WWR an einer positiven Entwicklung des Orts mitarbeiten wolle und persönliche Differenzen im Ortsrat keinen Raum haben dürften.

Anträge: Zebrastreifen und Defibrillator

Als erste Amtshandlung befürwortete der Ortsrat einstimmig zwei Anträge der WWR. So soll die Gemeinde sich dafür einsetzen, dass die beiden Überwege an der Ortsdurchfahrt in Höhe des Hofes Baumgarten und in Höhe der Gärtnerei Marwitz zusätzlich mit Zebrastreifen, Schildern und Beleuchtung ausgestattet werden. So soll das Überqueren der Landesstraße 380 noch sicherer werden. Bisher gibt es dort Verkehrsinseln. Außerdem soll für den Ort ein Defibrillator als erste Hilfe bei Herzstillstand angeschafft werden kann. Als Standorte schlug die WWR den Frischmarkt oder die Feuerwache vor.

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