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Umland Wedemark Nachrichten Für die Pfarrscheune werden Helfer gesucht
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00:38 28.02.2018
Der Schacht für Wasser- und Abwasser ist hüfttief und führt schon bis zur Küche. Frank Cicezewski sucht das passende Werkzeug. Quelle: Patricia Chadde
Elze

 Die Pfarrscheune hat sich zur kulturellen Adresse der Wedemark entwickelt. „Die Ursprünglichkeit ist etwas ganz Besonderes und soll in ihrem Charakter auch nicht verändert werden“, berichtet Erich Scharlemann. Der 63-Jährige ist Bauingenieur und hat die jetzt anstehenden Bauarbeiten geplant. Denn bei allem historischen Charme mit unverputzten Ziegelwänden, Holzdielen und Fachwerkbalken soll Elzes Pfarrscheune doch fließendes Wasser für Küche und Toilettenanlage bekommen. „Mit der Schaufel würde das Ausschachten ja ewig dauern“, weiß Carsten Kiegeland, der für kommenden Sonnabende noch ehrenamtliche Unterstützer sucht und Ansprechpartner aller Hilfswilligen ist. 

Dank tatkräftiger Sponsoren, wie der Firma Jennert und dem Langenhagener Unternehmen LFT mit seinem Mitarbeiter Uwe Lüßmann, können die Erdarbeiten mit großem Gerät durchgeführt werden. „Ohne unsere Großsponsoren würde das ambitionierte Projekt nicht funktionieren“, unterstreicht Inga Breitkopf vom Kirchenvorstand und Freundeskreis der Pfarrscheune. Zufrieden blickt sie auf abgebaute Küchenschränke und eine hochkant stehende Spüle, die sie selbst mit demontiert hat. Auch Ralf Leseberg, Thomas Hellweg, Bengt Möller und Bernd Hartung zählen zu den engagierten „Bauarbeitern“, die immer wieder mit anpacken.

Helferteam der Pfarrscheune sucht noch Unterstützung und weiße Bettlaken

Doch Ortsbürgermeister Jürgen Benk ist gerade mit leerer Schubkarre unterwegs: „Jetzt bloß keine Fotos machen“, scherzt er. Ortsbrandmeister Dieter Fenske schwingt dagegen routiniert die Schaufel und unterstützt Baggerführer Erik Scharlemann, der den ausgeschachteten Graben im Garten wieder mit Erde zuschüttet. Trotz der frostigen Temperaturen und der körperlichen Arbeit, ist die Stimmung der Helfer super. „Wir in Elze haben immer Leute, die hochmotiviert sind. Wir helfen uns, wo es nur geht“, lobt Benk die zahlreichen Unterstützer des Projektes. 

Wer nicht mit Hacke und Spaten helfen möchte, hat viele andere Möglichkeiten, einen wichtigen Beitrag zu leisten. Es werden weiße Betttücher gesucht, um die gelagerten Sachen abdecken zu können. Auch Goldrandporzellan ist gefragt. Wer Lust hat, Schnittchen, Kuchen oder Kaffee als Proviant der Helfer beizusteuern, ist ebenfalls sehr willkommen“, ergänzt Carsten Kiegeland. Er ist unter Telefon (05139) 4175 oder unter c.kiegeland@arcor.de per E-Mail zu erreichen und weiß auch schon, wann das Arbeiten ins Feiern übergehen wird: Am 25. März soll es beim Scheunenaktionstag offiziell „Wasser marsch“ heißen. Überdies stehen Pfingstsingen, Klappstuhlkonzerte oder Ausstellungen des Vereins IMAGO auf dem Kulturprogramm der Pfarrscheune.

Von Patricia Chadde

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