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Umland Wedemark Nachrichten Gemeinde muss Windkraft-Pläne ändern
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00:16 17.08.2017
Die Gemeinde Wedemark muss eine weitere Vorrangfläche für Windräder südlich von Brelingen im Flächennutzungsplan ausweisen. Quelle: Symbolbild/Jens Büttner
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Wedemark

Mit diesem neuen RROP sei der bestehende Flächennutzungsplan (F-Plan) der Gemeinde bezüglich der Windenergienutzung unwirksam geworden, teilte Gemeindesprecher Ewald Nagel mit. Für die Wedemark bedeutet dies, dass die Gemeinde die von der Region festgelegte Fläche zwischen Schadehop und der Kreisstraße 103 in ihren kommunalen F-Plan übernehmen muss. Das RROP vergrößert die für Windkraft nutzbare Fläche im Gemeindegebiet gegenüber der bisherigen Planung. Die Fläche bei Brelingen misst nach Angaben von Regionssprecher Klaus Abelmann 23 Hektar.

Wie viele Windräder sich dort potenziell drehen könnten, war gestern nicht zu erfahren. Für solche Zahlen sei es noch deutlich zu früh, sagte Gemeindesprecher Nagel. Er betonte, dass es zunächst darum gehe, mit einem geänderten F-Plan die rechtlichen Voraussetzungen für Windräder zu schaffen. Von einem Bau sei man noch weit entfernt. Allerdings könne die Gemeinde mit dem neuen F-Plan Bauanträge für Windkrafträder dort auch nicht mehr ablehnen. Gleichwohl müssen etwaige Windrad-Bauherren ihre Pläne noch aufwändig prüfen lassen, zum Beispiel von der Flugsicherung sowie der Bundeswehr und in puncto Artenschutz.

Die Gemeindeverwaltung wird nun die Änderung des Flächennutzungsplans in die Wege leiten. Bis zum Ratsbeschluss darüber könne es rund ein bis eineinhalb Jahre dauern, sagte Nagel. F-Plan-Änderungen wie jetzt in der Wedemark werden auch in anderen Regionskommunen fällig, wenn sich Zuschnitte ändern, betonte Regionssprecher Abelmann.

Bisher hatte die Wedemark in Elze-Meitze ein ausgewiesenes Windkraftgebiet von 47 Hektar. Dies ist mittlerweile jedoch ausgereizt. Gegen das Gebiet bei Brelingen hatte es in dem Ortsteil schon im Vorfeld heftige Kritik gegeben.

Im RROP 2016 wird die räumliche und strukturelle Entwicklung der Region Hannover für die nächsten zehn Jahre in ihren Grundzügen festgelegt. Das RROP gibt den Rahmen vor für die städtebauliche Entwicklung in den Städten und Gemeinden sowie für raumbezogene Fachplanungen, wie zum Beispiel die Verkehrsplanung, die Rohstoffgewinnung oder eben auch die Ausweisung von Windkraftstandorten. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Themen Wohnen und Gewerbe, die Verkehrsinfrastruktur und die Energieversorgung – vor allem die Konzentration der Windenergienutzung auf raumordnerisch geeignete Flächen.

Der Bau der Produktionshalle liegt bestens im Zeitplan. Demnächst wird die gedämmte Fassade des Betonbaus mit Blechen verkleidet. Am neuen Standort der Kirsch Pharma HealthCare im Bissendorfer Gewerbegebiet arbeiten auf der Baustelle zurzeit täglich 20 bis 30 Fachkräfte aus dem Handwerk.

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