Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Wirtschaftsförderung soll wieder besetzt werden

Wedemark Wirtschaftsförderung soll wieder besetzt werden

Die derzeit vakante Stelle der gemeindlichen Wirtschaftsförderung soll schon in Kürze neu besetzt werden. Zehn Bewerbungen hat es nach Ausschreibung gegeben. Anfang Januar beginnt ein Assessment-Center. 

Voriger Artikel
Beiratsarbeit soll leicht erkennbar sein
Nächster Artikel
Akkordeon-Orchester lädt zum Neujahrskonzert

Nach nur vier Monaten hat Wirtschaftsförderin Kim Voigt - hier mit Bürgermeister Helge Zychlinski, die Gemeinde wieder verlassen.
 

Quelle: Ursula Kallenbach (Archiv)

Wedemark.   Der plötzliche Weggang der Amtsinhaberin nach nur vier Monaten hat eine neue Ausschreibung für die Stelle in der Wirtschaftsförderung notwendig gemacht. Wie berichtet, hatte Kim Voigt aus persönlichen Gründen bereits im August gekündigt. Nach Auskunft von Wedemarks Bürgermeister Helge Zychlinski hatten sich zehn Bewerber nun auf die ausgeschriebene Stelle beworben, darunter überwiegend Frauen. „Fast alle sind auch wirklich qualifiziert“, betont der Verwaltungschef mit Blick auf die Bewerber jetzt im Gespräch mit dieser Zeitung.

Seinen Angaben zufolge beginnt nun am 8. Januar ein Assessment-Center. Dabei handelt es sich um eine Methode zur Einschätzung der Bewerber. Neben Ergebnissen von Arbeitssimulationen oder anderen Übungen wie Rollenspielen, Gruppendiskussionen oder etwa Konzeptionsübungen werden die Prüflinge von geschulten Beobachtern bewertet. 

„Die Verwaltung setzt erneut auf dieses Mittel zur Personalgewinnung, weil es sich beim ersten Mal ausgezeichnet bewährt hat“, heißt es von Zychlinski weiter. Erst im Mai dieses Jahres war Kim Voigt als beste Bewerberin um den Posten aus dem Verfahren hervorgegangen, erinnert der Bürgermeister. Unter anderem sei ihrem Know-how zu verdanken, dass das internationale Projekt mit Gislaved und Jakobstadt mit EU-Geld gefördert werde. Zudem habe sich dank Voigts Engagement die Zusammenarbeit mit den Wirtschaftspartnern der Gemeinde überaus positiv entwickelt, lobte der Verwaltungschef. Aus diesem Grund habe er die Entscheidung der Wirtschaftsförderin bedauert. Doch er müsse den Schritt akzeptieren, betont Zychlinski nun im Nachgang. 

Voigt folgte nach sechsmonatiger Vakanz auf Wirtschaftsförderer Carsten Niemann. Der langjährige Stelleninhaber war nach seiner Wahl zum Bürgermeister in die Samtgemeinde Ahlden gewechselt. 

 

Von Sven Warnecke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten