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Schüler können eifrig hämmern und schrauben

Wedemark Schüler können eifrig hämmern und schrauben

In der Grundschule Bissendorf können die Kinder künftig eifrig hämmern, schrauben oder auch elektrische Schaltkreise herstellen: Der Verein Kind - Wissen - Zukunft (Kiwitz) hat der Schule drei von der Wedemärker Firma Sennheiser gesponserte Baukästen übergeben.

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Sennheiser-Ausbildungsleiterin Stefanie Mehlbauer (links) und Kiwitz-Vorsitzender Sepp Heckmann übergeben Schulleiterin Stefanie Hengst und ihren Schülern die drei KiTec-Baukästen.

Quelle: Böger

Bissendorf. Vor rund zehn Jahren hat sich Kiwitz gegründet. Dem Verein gehören zahlreiche Firmen an - und er will Kindergärten und Grundschulen dabei unterstützen, Jungen und Mädchen für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Bei dem Projekt "Jugend und Technik" der Messe AG habe man gemerkt, "dass man Schüler schon früher ansprechen sollte", sagt deren ehemaliger Chef Sepp Heckmann, der heute Kiwitz-Vorsitzender ist. Inzwischen haben mehr als 40 Grundschulen in der Region Hannover sogenannte KiTec-Kästen bekommen. Sie bestehen aus drei Teilen: In einem befindet sich Holz, im zweiten Schrauben, Nägel, Drähte sowie anderes Baumaterial und im dritten Werkzeuge. Alles ist fünffach vorhanden, so dass jeweils fünf Gruppen gleichzeitig damit arbeiten können.

Das soll fest in den Lehrplan - etwa in den Fächern Sachkunde und Werken - eingearbeitet werden, kündigt Schulleiterin Stefanie Hengst an. Dazu wurden die Lehrerinnen gleich in einem dreistündigen Kurs geschult. Ziel ist außerdem die Teilnahme am jährlichen Kiwitz-Forscherpreis. Mit ihm werden Gruppenarbeiten belohnt, die sich durch besondere Kreativität oder technische Raffinesse auszeichnen oder das jeweilige Thema besonders gut umgesetzt haben. In diesem Jahr lautet es "Alles rollt" und wird vom TÜV Nord betreut. Hengst fiel dazu gleich als mögliches Projekt der Bau einer Murmelbahn ein, aber noch gibt es keine festen Pläne.

Wenn das Material aus den Kästen verbraucht ist, müssen die Schüler der nachfolgenden Klassen an der Bissendorfer Schule nicht traurig sein: Ihr Partner Sennheiser wird dann nachbestellen, versprach Stefanie Mehlbauer, bei Sennheiser für Berufsausbildung zuständig.

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