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Umland Wedemark Nachrichten Das Mooriz zeigt Warlichs Wasserbilder
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12:03 18.02.2019
Andreas Warlich (links) bei der gut besuchten Eröffnung seiner Ausstellung „Bilder vom Wasser“ im Gespräch mit Hans-Jürgen Hayek aus Bordenau. Quelle: Patricia Chadde
Resse

Andreas Warlichs Fotoausstellung „Bilder vom Wasser“ ist am Sonntag mit einer anregenden Vernissage im Resser Mooriz gestartet. In seinen einführenden Worten reflektierte Reinhart Thomas das Lebenselixier, das 70 Prozent der Erdoberfläche bedeckt und in seiner hundertprozentigen Vielfalt von Warlich aufgespürt und festgehalten wurde. +

Weites Meer und zarten Nebel fing der Osterwalder mit seiner Kamera ebenso gekonnt ein, wie korrespondierende Bauwerke. Da führt der Steg ins Meer oder die Brücke über die Gracht. Auch in der Sprache spiegelt sich die Bedeutung des Wassers in Redewendungen wie „eisiges Schweigen“ oder „reden wie ein Wasserfall“ wider. Für das kostbare Nass müsse mancher Menschen täglich Kilometer weit gehen, während Deutschland bisher mit Wasser gut versorgt sei.

Für den Brückenschlag nach Resse dient das nahe Moor. Denn dort wachsen Pflanzen mit phänomenaler Wasserspeichertechnik, doch Warlich konzentriert sich in seinen überwiegend schwarzweiß gehaltenen Aufnahmen auf die landschaftliche Erscheinung des Wassers und schärft den Blick für ein Medium, dass im Überfluss vorhanden zu sein scheint und trotzdem des besonderen Schutzes Bedarf.

Untermalt von Philipp Jahns fließenden Klängen, die er seinen Instrumenten entlockte, ergaben sich am Sonntag im Mooriz anregende Gespräche, während Laudator Reinhart Thomas gestand, dass ihm jede Geduld „für die Lichtbildnerei fehle und er ein einfacher Knipser geblieben“ sei – ganz im Gegensatz zu seinem hoch geschätzten Jugendfreund Andreas Warlich.

Die Fotoausstellung „Bilder vom Wasser“ mit Fotografien von Andreas Warlich ist im Mooriz, Moorinformationszentrum Wedemark-Resse, Altes Dorf 1b, in Wedemarks Ortsteil Resse bis zur Finissage am Sonntag, 5. Mai, 16 Uhr, während der allgemeinen Öffnungszeiten mittwochs bis sonntags von 11 bis 17 Uhr, zu sehen.

Von Patricia Chadde

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