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Wedemark Radiomuseum Bissendorf öffnet seine Türen
Umland Wedemark Radiomuseum Bissendorf öffnet seine Türen
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15:39 31.07.2018
Bernd Schmitz hat in seinem Radiomuseum viele Schätze zusammengetragen, unter anderem dieses Akkord-Radio Pinguin aus den Fünfzigerjahren. Quelle: Friedrich Bernstorf
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Bissendorf

Diesen Besuch während seiner Sommertour will Bürgermeister Helge Zychlinski unbedingt mit zehn Wedemärkern teilen: Am Donnerstag, 23. August, öffnet das Radiomuseum Bissendorf für ihn und seine Begleiter die Türen zu einer außergewöhnlichen Sammlung. Bis Freitag, 10. August, können sich Interessierte um eine Teilnahme bewerben.

Heute reicht ein Knopf im Ohr, um jederzeit Musik oder Nachrichten nach Wahl zu hören. Die nostalgische Schönheit alter, voluminöser Phonogeräte erzeugt eine eigene Faszination. Der Sammler Bernd Schmitz ist ihr schon lange erlegen: In seinem privaten Radio- und Fernsehmuseum in Bissendorf stellt er seine Schätze aus und pflegt sie mit Hingabe. Besucher finden in dem Haus an der Burgwedeler Straße 5 alte Radios, Grammophone sowie historische Fernseh- und Tonbandgeräte – sogar in Betrieb.

Aus den Gründungsjahren des Rundfunks sind Funkempfänger ausgestellt. Auch Radios der Zwanzigerjahre, Wehrmachtsgeräte, Volksempfänger aus den Jahren 1933 bis 1944, Tonbandgeräte bis in die Fünfzigerjahre – das war die Zeit der Nierentische in den Wohnzimmern – und die damals beliebten Kofferradios hat der Inhaber und Leiter des Museums gesammelt und erhalten.

Am 23. August besucht Zychlinski ab 12 Uhr für etwa anderthalb Stunden dieses weithin bekannte private Museum im Rahmen seiner Sommertour. Und er würde sich freuen, wenn ihn zehn Interessierte bei der Führung durch die Ausstellung begleiten.

Wer daran teilnehmen möchte, muss sich und eine Begleitperson unter Angabe des Namens, der Adresse und Telefonnummer bis zum Freitag, 10. August, bei der Gemeindeverwaltung entweder per E-Mail an vorstandsbuero@wedemark.de oder unter Telefon (0 51 30) 58 12 20 bewerben. „Unter allen, die uns kontaktieren, losen wir fünf Personen mit Begleitung aus“, sagt Verwaltungssprecher Magnus Wurm. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt. Mitarbeiter der Gemeinde können an der Verlosung nicht teilnehmen, ergänzt der Sprecher. Auch sei der Rechtsweg ausgeschlossen.

Das private Museum ist üblicherweise nur nach Vereinbarung zu besichtigen. Im Internet auf www.radiomuseum-bissendorf.de gibt es einen Einblick in die Ausstellung.

Von Ursula Kallenbach

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