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Wennigsen Diese Themen beschäftigen das Jugendparlament
Umland Wennigsen Diese Themen beschäftigen das Jugendparlament
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09:21 31.10.2018
Schon lange setzen sich die Jugendlichen für eine Skateanlage auf dem Gemeindegebiet ein. Quelle: Symbolbild
Wennigsen

Seit nunmehr 15 Jahren gibt es in Wennigsen das Jugendparlament – und das soll gefeiert werden. Allerdings erst im kommenden Jahr. Geplant ist eine Feier im März, entweder am 15. oder am 8., also noch vor den Neuwahlen, die im Mai anstehen.

„In diesem Jahr stand zu viel an, es gab einfach keinen geeigneten Termin“, sagt Jugendpfleger Christoph Knoke. Daher wird der Empfang wohl mit der kommenden Party des Jupas kombiniert. Zu dem Empfang sollen ehemalige Mitglieder und Initiatoren wie den damaligen Ratsherrn Manfred Nolte, ohne dessen Engagement es das Jupa heute wohl nicht geben würde,eingeladen werden. Bereits im September ist es 15 Jahre her, dass das Jugendparlament in Wennigsen gegründet wurde.

Zudem wollen die Mitglieder des Jugendparlaments im kommenden Bauausschuss darauf drängen, dass es endlich in Sachen Skateanlage weiter geht. Zuletzt hatte Bürgermeister Christoph Meineke angekündigt, dass die seit Jahren geplante und vom Jugendparlament sehnlich gewünschte Skateanlage voraussichtlich im nächsten Frühjahr gebaut werden kann. Die Nachwuchspolitiker fühlen sich schon länger von Rat und Verwaltung hingehalten. Grund für die jüngsten Verzögerungen seien notwendige Planungen für eine Regenwasserrückhaltung im Bereich des Wasserparks Wennigsen. Die Skateanlage soll neben dem Elan-Parkplatz auf einem Feld gegenüber dem Naturbad am Bröhnweg entstehen. Zu den nächsten Schritten gehöre es, das Grobkonzept für die Freizeitanlage von Experten auf die notwendige Verkehrssicherheit hin überprüfen zu lassen.

Außerdem soll das Mentoren-System umgestellt werden. Bisher entsendet jeder Ausschuss ein oder zwei Mentoren, um eine Brücke zwischen Ausschuss und Jugendparlament zu bauen. „Dieses Prinzip wurde aber von Anfang an eher rudimentär umgesetzt“, bedauert Knoke. Daher sollen künftig alle Fraktionen Mittelsleute benennen, an die sich die Jugendlichen wenden können. Zudem sollen auch Fachbereichsleiter und Ausschussvorsitzende in die Pflicht genommen werden. „In dem sie unter anderem darauf hinweisen, wenn in einem Ausschuss Themen angesprochen werden, die für die Jugendlichen wichtig sind“, sagt Knoke.

Dieser Vorschlag stieß bereits in der Sitzung des Sozialausschusses auf Zustimmung. „Es macht Sinn, bereits vor Ausschusssitzungen mit den Jugendlichen zu reden und zu erklären, warum ein bestimmtes Thema sie betrifft, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht Interessant scheint“, sagte beispielsweise Hans-Jürgen Herr (FDP).

Von Lisa Malecha

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