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Braucht Wennigsen ein Quartiersmanagement?

Wennigsen Braucht Wennigsen ein Quartiersmanagement?

Würde Wennigsen ein Quartiersmanagement wirklich nützen? Die Verwaltung könnte sich zumindest vorstellen, einen Stadtteilmanager irgendwie an die Hauptstraße anzudocken, sobald die Ortsmitte saniert ist. Der Sozialausschuss ist skeptisch.

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Braucht auch Wennigsen ein Quartiersmanagement und ein Stadtteilbüro wie hier in Laatzen?

Quelle: Johannes Dorndorf (Archiv)

Wennigsen. Ziel des Bundes ist es, mit einem Stadtteilmanagement lebendige Nachbarschaften zu befördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Eine Personalstelle wird derzeit zu 100 Prozent gefördert. Angestellt sein könnte der Quartiersmanager bei der AWO Region Hannover, die seit einigen Jahren das Stadtteilbüro in Laatzen-Mitte betreibt. Eventuell ließe sich dieser Ansatz auf Wennigsen übertragen, sagte AWO-Fachbereichsleiterin Ute Vesper am Montag im Sozialausschuss.

Zu den Aufgaben der Stadtteilmanager gehören in Laatzen unter anderem die Organisation von Stadtteilforen und Stadtteilfesten und die Einwerbung von Fördermitteln. Regelmäßig werden auch Befragungen der Bewohner im Stadtteil durchgeführt. Ein Wennigser Konzept müsse auf das Wohnumfeld hier zugeschnitten werden, sagte Vesper und betonte, dass das nur zusammen mit den Menschen, die hier leben, geschehen könne.

Alles in allem blieben dem Sozialausschuss die Ausführungen aber noch zu wenig greifbar. Der Ausschuss hat Zweifel, ob Wennigsen ein Quartiersmanagement braucht und befürchtet Konkurrenz zu bereits bestehenden Angeboten und Institutionen. So habe etwa das Sozialkaufhaus ein Seniorenservicebüro in der Pipeline, erinnerte Christina Müller-Matysiak von der Wählergruppe Vielfalt, soziale Gerechtigkeit und Gemeinschaft in Wennigsen und warnte vor Begehrlichkeiten. CDU-Ratsfrau Marianne Kügler verwies auf den Runden Tisch der Senioren.

In der Wennigser Mark betreibt der Johanniter-Ortsverband ein Quartiersmanagement im Corvinus-Zentrum, das Anlaufstelle ist für Fragen, Informationen, Anliegen und Ideen. Aktionen wie das Märker-Café fördern das Miteinander im Ortsteil.

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