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Buslinienkonzept: Stadt erweitert Stellungnahme

Ronnenberg Buslinienkonzept: Stadt erweitert Stellungnahme

Die Ablehnung von Streichungen im neuen Buslinienkonzept der Region Hannover zieht sich durch alle Kommunen. Die Stadt Ronnenberg hat eine Stellungnahme dazu abgegeben und diese nach Rücksprache mit den Ortsräten und Fraktionen angepasst. Anstatt Streichungen geht es um Erweiterung des Angebots.

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Auch die Linie 350 von Gehrden über Weetzen nach Wülfel ist für Ronnenberger unverzichtbar.

Quelle: Uwe Kranz

Ronnenberg.  Die Ablehnung der Streichungen oder Kürzungen ganzer Strecken im neuen Buslinienkonzept der Region Hannover zieht sich durch alle Kommune im Umkreis. Die Stadt Ronnenberg hat eine entsprechende Stellungnahme dazu abgegeben und diese nach Rücksprache mit den Ortsräten und Ratsfraktionen angepasst.

Allgemeine Unzufriedenheit herrschte unter den Politikern über den Zeitdruck, den die Region mit einer sehr knappen Frist für die Stellungnahme gesetzt hatte. Die Fachausschüsse des Rates hatten somit keine Gelegenheit, das Buslinienkonzept zu diskutieren, auch wenn es heute im Stadtplanungsausschuss, um 17 Uhr im Großen Sitzungszimmer des Rathauses, noch einmal auf der Tagesordnung steht.  

Die Tendenz in den anderen Gremien war allerdings in etwa gleichlautend: Anstatt Streichungen geht es den Ronnenbergern eher um Erweiterung des Angebots. Die Linie 510 zwischen Empelde und Benthe ist demnach ebensowenig verzichtbar, wie die Linie 350 zwischen Gehrden und Wülfel, zumal diese in der Zukunft, nach der S-Bahn-Erweiterung bis Hemmingen eher mehr Bedeutung bekommen könnte.

Nach Ronnenberger Willen sollen in Zukunft auch wieder der S-Bahn-Haltepunkt in  der Kernstadt Ronnenberg von Bussen angefahren werden. Dieser Vorschlag entstammte gleich mehreren Fraktionen im Rat. Aus der Bevölkerung kam der Vorschlag, auch den Haltepunkt in Linderte an die Linie 510 anzuschließen. „Diesen haben wir quasi im Ortsrat gemeinsam erarbeitet“, erklärt Wolfgang Zehler. Auch von Holtenser Seite könne der Bahnhof mit einer Linie angefahren werden, meint der Fachbereichsleiter der Verwaltung. Das könne die Attraktivität der Buslinien wie der Bahnverbindung steigern. 

Zehler verwies darauf, dass diese Vorschläge bereits zum aktuellen Nahverkehrsplan gemacht wurden. Nun wurden sie der Stellungnahme der Stadt zum Buslinienkonzept hinzugefügt und sollen bei der Fortschreibung des Nahverkehrskonzeptes erneut vorgebracht werden. 

Von Uwe Kranz

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