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Umland Wennigsen Nachrichten Insektensterben: Was können wir dagegen tun?
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00:31 20.04.2018
Insekten finden zum Beispiel auf den Blüten des Klatschmohns Nahrung. Quelle: dpa
Wennigsen

 In einer großangelegten Studie haben Forscher einen dramatischen Rückgang der Zahl geflügelter Insekten in Deutschland dokumentiert. Auch die Naturschützer in Wennigsen sind alarmiert. „Wir machen uns Sorgen, weil es immer weniger Hummeln, Wildbienen und Schmetterlinge gibt. Auch die Imker beklagen hohe Verluste bei den Honigbienen“, sagt Wennigsens Nabu-Chef Gerhard Krick.

Dass Pestizide für den starken Insektenrückgang verantwortlich sind, halten Umweltschützer für wahrscheinlich. Die Chemieindustrie sieht das wiederum anders. Wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse gibt es nicht. „Die Suche nach den Schuldigen ist eine Sache“, sagt Krick, für den sich nicht mehr die Frage stellt, ob die Insektenwelt in Schwierigkeiten steckt, sondern wie das Insektensterben zu stoppen ist.

Bei einem Vortrag- und Gesprächsabend am Donnerstag, 26. April, will der Wennigser Nabu interessierte Bürger darüber informieren, wie sich der eigene Garten oder Balkon so gestalten lässt, dass er ein Refugium bietet für die wichtigen Insekten. Jeder Quadratmeter Garten mehr, jeder Blumenkasten vor dem Fenster, jeder Kübel auf Balkon oder Terrasse, der mit insektenfreundlichen Pflanzen bepflanzt wird, rettet die Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und alle anderen nützlichen Insekten. Der Nabu-Vorsitzende betont: „Insektenfreundliche Gärten, die ganzjährig ein Nahrungsangebot und Nistplätze bieten, werden immer wichtiger.“ 

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Begegnungszentrum an der Hirtenstraße 23. Gäste sind willkommen. Der Eintritt ist frei, Spenden nimmt der Nabu gerne an.

Von Jennifer Krebs

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