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Umland Wennigsen Nachrichten So könnte der Wasserpark in Zukunft aussehen
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01:40 09.03.2018
Zur Beantragung einer Förderung fehlt dem Förderverein ein finaler Konzeptentwurf. Quelle: Rodriguez
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Wennigsen

 Das vergangene Jahr war für den Wasserpark wie das Wetter: miserabel. Lediglich 6000 Badegäste besuchten das Naturbad, entsprechend gering waren die Einnahmen. Doch wie kann eine erfolgreiche Zukunft des Wasserparks aussehen? Über diese Frage haben die Mitglieder des Trägervereins während der Wintermonate intensiv debattiert. Die bislang ausgearbeiteten Pläne hat der Vereinsvorsitzende Martin Dankert dem Wirtschaftsausschuss am Montag präsentiert. 

Demnach sollen in erster Linie Möglichkeiten geschaffen werden, um auch abseits des Badebetriebs Einnahmen generieren zu können. So sehen die Pläne unter anderem vor, dass der Wasserpark zukünftig auch als Veranstaltungsort für Konzerte oder Theateraufführungen genutzt werden kann. Auch Stellplätze für Wohnmobile sind im Gespräch. 

Zudem überlegt der Förderverein, ein Raumkonzept zu erstellen, das eine gemeinschaftliche Nutzung der Räumlichkeiten mit dem TSV Wennigsen ermöglicht. Dazu gehöre beispielsweise die gemeinsame Nutzung der Umkleide- und Sanitäranlagen auf dem Gelände des Wasserparks. Diesen Wunsch hatten in der Vergangenheit die Fußballer des TSV geäußert, um sich in unmittelbarer Nähe ihres neuen Kunstrasenplatzes umziehen zu können. Die entsprechende Nutzungsänderung müsse dabei jedoch deutlich zum Ausdruck bringen, dass nicht nur der TSV oder Fußballer die Räumlichkeiten nutzen dürfen, betonte Dankert. 

Ein weiterer Diskussionspunkt ist die Zukunft der Wasserpark-Gastronomie. Den aktuellen Vorstellungen des Trägervereins nach soll das Bistro zu einem Multifunktionsraum umgestaltet und das Angebot erweitert werden. Von der Straße aus soll die Gastronomie jedoch auch zukünftig nicht erreichbar sein, sondern weiterhin ausschließlich den Badegäste vorbehalten bleiben. 

Dies liegt laut Dankert vor allem daran, dass der Wasserpark die Bewirtung selbst übernehmen muss, wenn er die für die Sanierung des Bades und der 50 Jahre alten und baufälligen Gebäude dringend benötigte Förderung erhalten will. Bis zu 500.000 Euro könnte der Zuschuss betragen. Voraussetzung hierfür ist die detaillierte Ausarbeitung des finalen Konzeptentwurfs sowie des Aufstellung eines Bebauungsplans. Doch die Zeit drängt. Spätestens in seiner Sitzung am 14. Juni muss der Gemeinderat einen entsprechenden Beschluss fassen. Ansonsten wäre die Frist für den Förderantrag verstrichen. 

Dankert appellierte daher an die Politik, das Konzept frühzeitig und intensiv mit dem Trägerverein zu besprechen. „Wir sollten uns die Zeit dafür nehmen, damit es zu keinen Schnellschüssen kommt“, sagte er.

Von Marcel Sacha

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