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Wennigsen Am Klostergrund beginnt der Hochbau
Umland Wennigsen Am Klostergrund beginnt der Hochbau
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00:15 14.01.2019
Beim Neubaugebiet Klostergrund beginnt der Hochbau. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig
Wennigsen

Beim Gehen auf den Asphaltwegen zwischen den ausgehobenen Grundstücken, ist ein Fortschritt erkennbar. Auf dem Neubaugebiet Caleidis beginnen die Hochbauarbeiten und die ersten Steine wurden verlegt. „Auf zwei Bauplätzen ist das Fundament fertig gegossen“, sagt Arno Bluhm von Tiefbau-Bluhm aus Burgwedel. Bei den meisten Bauplätzen sind die Erdarbeiten schon abgeschlossen, allerdings müssen die Tiefbauarbeiter Bluhm und Jona Berchler zur Zeit noch an einem Bauplatz Leitungen verlegen. „Aber wir sind zuversichtlich, dass die Arbeiten schnell abgeschlossen werden und wir auch mit dem Hochbau beginnen können“, betont Bluhm.

Das Blockheizkraftwerk ist für die Wärmeversorgung der Grundstücke verantwortlich und nimmt langsam Gestalt an. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig

Mehr als 50 Millionen Euro investiert das Kölner Gemeinschaftsunternehmen von Ideal Wohnen und Dereco, um an der Degerser Straße auf dem früheren Gelände einer Kleingartenkolonie Gebäude zu errichten. Auf dem 7,3 Hektar großen Gelände an der Degerser Straße werden insgesamt 31 frei stehende Einfamilienhäuser, 37 Stadthäuser acht Doppelhaushälften und 90 Eigentumswohnungen gebaut. Insgesamt werden zwölf unterschiedliche Häusertypen angeboten. Etwa 500 Menschen sollen in dem Neubaugebiet leben können.

Ursprünglich hatten die Investoren den Beginn der Hochbauarbeiten bereits für vergangenen Sommer geplant. Allerdings habe laut Investor die Region Hannover als zuständige Behörde für die Baugenehmigung eine etwas längere Bearbeitungszeit benötigt, weshalb es zu Verzögerungen kam. Trotzdem sollen bereits im vierten Quartal diesen Jahres die ersten Immobilien bezugsfertig sein.

Alle Baugrundstücke werden von einer Energiezentrale mit Fernwärme versorgt, sodass die Häuser keinen eigenen Heizkessel mehr benötigen. In dem Gebäude am Bahndamm ist schon ein Erdgasbrennwert-Kessel, einer von drei Blockheizkraftwerken (BHKW) sowie ein Pufferspeicher der Pelletheizung eingebaut. „Ein genaues Einbaudatum für die beiden weiteren Blockheizkrafwerke steht noch nicht fest“, sagt Heizungsbauer Patrick Schaper von der zuständigen Firma AME-Technik.

Der Pufferspeicher (hinten links) und das Blockheizkraftwerk (vorne) sind für die Fernwärme des Neubaugebiets verantwortlich und werden in absehbarer Zeit einsatzbereit sein. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig

Von Ann Kathrin Wucherpfennig und Lisa Malecha

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