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Wennigsen Netzwerk Frühe Hilfen soll gestärkt werden
Umland Wennigsen Netzwerk Frühe Hilfen soll gestärkt werden
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16:16 04.12.2018
Das Netzwerk Früh Hilfen will Eltern und Kinder unterstützen. Quelle: Andreas Zimmer (Symbolbild)
Wennigsen

Der Bildungsausschuss hat dafür gestimmt, dass die Gemeinde zur Stärkung des Netzwerks Frühe Hilfen eine Kooperationsvereinbarung mit der Region unterzeichnet. Zudem soll die Arbeitszeit der Koordinatorin des Familien-, Gesundheits- und Bildungszentrums auf fünf Wochenstunden erhöht werden. Die Kosten in Höhe von rund 8000 Euro werden aus dem Regionszuschuss finanziert.

Insgesamt 15 Städte und Gemeinden in der Region bieten die „Frühen Hilfen“ an. Im Rahmen der „Frühen Hilfen“ sollen Kinder bis sechs Jahre präventiv unterstützt und die Eltern in ihren Kompetenzen gestärkt werden. Durch die Organisation der verschiedenen Berufsgruppen aus Bildung und Gesundheit sowie der Jugendhilfe in einem Netzwerk hofft man, Familien früh zu erreichen, um ihnen die verschiedenen Angebote zu vermitteln. Ziel ist es, dass sich für alle Kinder die Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe, Schutz und Förderung erhören.

Die Region Hannover hat dafür das Koordinierungszentrum Frühe Hilfen – Frühe Chancen eingerichtet. Dieses plant, steuert und fördert gemeinsam mit den lokalen Vertretern die Umsetzung in den Regionskommunen ohne eigenes Jugendamt. Wennigsen war 2014 eine der ersten Kommunen, die ein zugehöriges Netzwerk der Frühen Hilfen gegründet hat. Seit dem wurden in Wennigsen Fachtage und fünf Netzwerktreffen organisiert. Das Netzwerk hat zudem maßgeblich dazu beigetragen, dass neue Angebote für junge Familien erarbeitet und umgesetzt wurden –unter anderem Angebote wie ein Willkommensfrühstück für Neugeborene, das Projekt „Bin da!“ zur Unterstützung junger Familien durch Ehrenamtliche oder Eltern-Kurse.

Nun soll die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und der Region Hannover gesichert und verstetigt werden. In einer Vereinbarung werden die Aufgaben beider Seiten klar verteilt, die Gemeinde muss zudem eine feste Ansprechperson ernennen. Da diese ihre Aufgaben nicht „nebenbei“ erledigen kann, soll der Aufgabenbereich der Koordinatorin des Familien-, Gesundheits- und Bildungszentrums erweitert werden. Eine personelle und inhaltliche Kontinuität wäre somit gewährleistet. Für die Bearbeitung der neuen Aufgabe werden fünf Wochenstunden veranschlagt.

Von Lisa Malecha

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