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Wennigsen Region zahlt Umbau vom Heimatmuseumsplatz
Umland Wennigsen Region zahlt Umbau vom Heimatmuseumsplatz
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14:20 06.12.2018
Die vorhandenen Beete vergrößert und neu gefasst werden . Quelle: Lisa Malecha
Wennigsen

Die Region Hannover übernimmt die Kosten für die Neugestaltung des Platzes vor dem Wennigser Heimatmuseum. 7200 Euro wird die Region beisteuern, das hat der Ausschuss für Regionalplanung, Naherholung, Metropolregion und Europaangelegenheiten entschieden. Mit dem Geld sollen die vorhandenen Beete vergrößert und neu gefasst werden sowie eine aus Verkehrssicherungsgründen entfernte Eiche durch eine Winterlinde ersetzt werden.

 „Sehr schön, das freut mich“, sagt Carsten Mehlhop, Vorsitzender des Verkehrs- und Verschönerungsvereins. Der VVV hatte die Umgestaltung ins Rollen gebracht, nachdem Ehrenmitglied Kurt Müller gestorben war. „Seine Familie hatte sich Spenden für uns und das Heimatmuseum gewünscht – mit der Umgestaltung haben wir ein gemeinsames Projekt gefunden“, sagt er. Die Beetumrandungen aus Waschbetonplatten sind schon länger kaputt. „Dann kann der Bau im Frühjahr endlich los gehen.“ Denn bevor die Entscheidung der Region feststand, habe das nicht viel Sinn gemacht –immerhin war unklar, wer die restlichen Kosten übernimmt. Bereits im Sommer, so hofft Mehlhop, soll der neu gestaltete Platz an der alten Wassermühle dann fertig sein.

Die vorhandenen Beete vergrößert und neu gefasst werden . Quelle: Lisa Malecha

Der Platz ist einer der letzten Bausteine des Gesamtkonzeptes Grünes W, das die Gemeinde im Zuge der Gartenregion Hannover 2009 erarbeitet hat. Die 1000 Quadratmeter große Fläche war ursprünglich ein Holzlagerplatz, die Mühle diente als Sägewerk. Jetzt finden hier die Feste des Heimatmuseums statt. Der Platz ist ein beliebtes Fotomotiv bei Trauungen, seit man in der alten Mühle auch heiraten kann. Der Mühlendammweg mit Betriebsgraben, an dem das Heimatmuseum liegt, ist sogar ein eingetragenes Kulturdenkmal.

Der Platz ist seit längerem für eine mittel- bis langfristige Erneuerung vorgesehen. In einem ersten Schritt werden nun die Beete vergrößert, um den ortsbildprägenden Bäumen so bessere Wachstumsmöglichkeiten zu geben. Zuletzt war von vier Mal vier Meter großen Beeten die Rede. Die Einfriedungen werden aus Sandstein hergestellt, durch die Pflanzung von Blühstauden in den Baumbeeten finden Insekten eine Nahrungsquelle.  

Trotz der vergrößerten Beete kann die Fläche auch weiterhin für Veranstaltungen genutzt werden, die das Heimatmuseum dort regelmäßig veranstaltet. Alle erforderlichen Arbeiten, wie Abriss der Betoneinfassung, Bau der Sandsteineinfassung, Pflasterarbeiten oder die Bepflanzungen werden vom Bauhof ausgeführt.

Das Grüne W führt zu den Sehenswürdigkeiten im Ortskern von Wennigsen. Die Route verläuft im Süden zwischen dem Kloster und dem Heimatmuseum entlang des Mühlendammweges. Besonderes Kennzeichen: blühende Hortensienbeete und ein leuchtendes Lichtband am Wegesrand. Das Projekt wurde von der Region Hannover im Rahmen der Gartenregion Hannover gefördert.

Von Lisa Malecha

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