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Wennigsen Skateranlage soll 2019 gebaut werden
Umland Wennigsen Skateranlage soll 2019 gebaut werden
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13:12 07.09.2018
Joachim Klang (von links), Angelika Schwarzer-Riemer, Jakob Peter, Barbara Krüger, Norbert Bohnenstengel und Gun Wittrien setzen bei der Spendenübergabe ein Signal für den baldigen Beginn der Bauarbeiten für die Skateranlage. Quelle: Ingo Rodriguez
Wennigsen

Positives Signal für die enttäuschten Jugendlichen: Im Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt hat Wennigsens Bürgermeister Christoph Meineke dem Jugendparlament den Bau der seit Jahren geplanten und sehnlich gewünschten Skateranlage für das nächste Frühjahr in Aussicht gestellt. Die Nachwuchspolitiker fühlen sich schon länger von Rat und Verwaltung hingehalten. Laut Bürgermeister sollen die unzähligen Planungsverzögerungen der vergangenen Jahre nun aber bald ein Ende haben.

Hintergrund der jüngsten Aufschübe seien notwendige Planungen für eine künftige Regenwasserrückhaltung im Bereich des Wasserparks Wennigsen. Die geplante Skateranlage soll neben dem Elan-Parkplatz auf einem Feld gegenüber dem Naturbad am Bröhnweg entstehen. Unklar ist laut Meineke bislang aber, ob dort noch Platz für ein zusätzliches Rückhaltebecken als Pufferspeicher eingeplant werden muss. Diese Frage aus der laufenden Bauleitplanung für den Umbau des Wasserparks soll bis zum 21. September beantwortet sein. „Spätestens dann wird das Ergebnis der Prüfung feststehen“, sagte Meineke. Anschließend könne mit diesen Informationen die Planung für die Skateranlage fortgesetzt werden. „Ich werde dem Jugendparlament dann einen Zeitplan für das Projekt mitteilen“, versprach Meineke. Zu den nächsten Schritten gehöre es auch bereits, das Grobkonzept für die Freizeitanlage von Experten auf die notwendige Verkehrssicherheit hin überprüfen zu lassen. Dafür werden laut Meineke nach der verwaltungsexternen Prüfung des Vertrages die notwendige Ausschreibung und Auftragsvergabe eingeleitet.

Auf Anfrage der Grünen kündigte der Bürgermeister außerdem einen Planungsworkshop für die Skateranlage mit dem Jugendparlament für diesen Herbst oder Winter an. Das sei realistisch, so Meinekes Einschätzung. Die Grünen hatten Jakob Peter als Vertreter des Jugendparlaments bereits vor der Ausschusssitzung eine Spende in Höhe von 300 Euro überreicht – für einen Unterstand an der geplanten Skateranlage. „Wir möchten ein Zeichen setzen“, sagte Grünen-Ratsfrau Barbara Krüger. Ziel sei es, den Jugendlichen Mut zu machen. „Trotz aller Steine, die bisher im Weg lagen, haben sich die Jugendlichen mehrerer Parlamente nicht entmutigen lassen – obwohl immer wieder deutlich wurde, dass sie eine Skateranlage für künftige Generationen realisieren wollen“, sagte Krüger. Die Grünen setzen sich dafür ein, dass die Jugendlichen nun zeitnah an der endgültigen Planung beteiligt werden.

Peter hatte als Jugendparlaments-Vertreter zuvor heftige Kritik an den Verzögerungen geübt. Das Nachwuchsparlament werde in der Öffentlichkeit einerseits als Aushängeschild kommunalpolitischer Beteiligung verkauft. „Andererseits werden unsere Projekte auf die lange Bank geschoben“, sagte Peter und berichtete von zunehmendem Politikverdruss unter Jugendlichen. Inzwischen werde das Jugendparlament in Wennigsen unter Gleichaltrigen teilweise auf das Versagen in Sachen Skateranlage reduziert. Die Spende der Grünen und die Worte des Bürgermeisters wertete Peter immerhin als positives Signal.

Von Ingo Rodriguez

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