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Wunstorf Bäderbetriebe suchen Geschäftsführer
Umland Wunstorf Bäderbetriebe suchen Geschäftsführer
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00:18 12.01.2019
Andreas Saars, Geschäftsführer der Bäderbetriebe, soll Unterstützung von einer hauptamtlichen Führungskraft erhalten. Quelle: Christiane Wortmann
Wunstorf

Die Verantwortlichen für die städtische Bäderlandschaft stehen in nächster Zeit vor großen Herausforderungen. Das Bokeloher Freibad und auch das Nichtschwimmerbecken im Wunstorf Elements müssen dringend saniert werden. Zuviel Arbeit für Andreas Saars, der neben seiner Arbeit im Rathaus auch für die Bäderbetriebe Wunstorf die Verantwortung trägt. Ein hauptamtlicher Geschäftsführer, der per jüngst veröffentlichter Stellenausschreibung gesucht wird, soll ihn künftig unterstützen.

„Die Arbeit hat einen Umfang angenommen, das kann Herr Saars nicht mehr leisten“, begründet Kirsten Riedel, Aufsichtsratsvorsitzende der Bäderbetriebe, die Erweiterung der Geschäftsführung. Das Freibad Bokeloh habe beispielsweise viel Zeit gekostet. Das Gremium habe lange überlegt, was für Anforderungen Bewerber erfüllen müssten. Sie sollten Wirtschaftswissenschaften oder Sportmanagement studiert haben, idealerweise über Berufserfahrung in der Bäderwirtschaft verfügen sowie Führungserfahrung mitbringen. Bewerbungsschluss ist der 1. Februar. Nähere Informationen finden sich auf der städtischen Homepage www.wunstorf.de unter dem Menüpunkt Stellenangebote.

„Ich bleibe für Finanzen und Beteiligungen zuständig“, sagt Saars. Für die Sanierung des Freibads solle demnächst der erste Auftrag vergeben werden. Es wird eine Firma gesucht, die die anstehenden Arbeiten koordiniert. Rund 330 000 Euro stehen zunächst für die Instandsetzung bereit. Ein erstes Gutachten der Firma Purena hat ergeben, dass beispielsweise die Pumpen für den Wasserkreislauf nicht ausreichen sowie Messtechnik und Chlorgasanlage zur Desinfektion veraltet sind. Aber auch das Wunstorf Elements ist in die Jahre gekommen. Der Whirlpool kann derzeit nicht genutzt werden. „Die Steuerungstechnik ist ausgefallen. Sie muss komplett ersetzt werden“, erklärt Saars. Der Auftrag sei vergeben, doch das dafür benötigte Spezialmaterial nicht sofort lieferbar.

Ebenso müsse das Nichtschwimmerbecken grundsaniert werden, ergänzt Kirsten Riedel. „Es ist nicht mit einer Schönheitsreparatur getan.“ Auch in diesem Bereich muss die veraltete Technik erneuert werden. Der Aufsichtsrat werde in dem Zuge darüber diskutieren, ob beispielsweise ein Therapiebecken dazukommen soll.

Von Rita Nandy

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