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Wunstorf Stadt rechnet mit höheren Einnahmen
Umland Wunstorf Stadt rechnet mit höheren Einnahmen
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12:35 10.12.2018
Die finanziellen Erwartungen für 2019 haben sich verbessert. Quelle: Sokoll
Wunstorf

Bevor der Rat in seiner Sitzung am Mittwoch, 12. Dezember, den Haushalt für das nächste Jahr beschließt, sind seine Kennziffern jetzt wieder etwas besser geworden. Erwartet wird im Ergebnishaushalt nun nur noch ein Defizit von knapp 600.000 Euro, das sind 2,3 Millionen Euro weniger als zuletzt prognostiziert. Das resultiert vor allem darauf, dass bei den Erträgen die Erwartungen jetzt um insgesamt 2,7 Millionen Euro angestiegen sind.

Der Grund dafür ist vor allem, dass nach der regionalisierten Steuerschätzung aus dem November die Perspektiven nun deutlich besser sind. Auch beim Finanzausgleich des Landes wird die Kämmerei nach dem veröffentlichten vorläufigen Daten besser abschneiden. Allerdings muss Wunstorf jetzt auch höhere Gewerbesteuer- und Regionsumlage zahlen.

Auf der Ausgabeseite wurden unter anderem auch noch 45.000 Euro für 2019 vorgesehen, mit denen die Verwaltung Schäden auf den drei Zufahrtrampen des Bahnhofstunnels beheben will. Unter anderem ist dort der Beton in der Nähe der Stahlgeländer beschädigt, die auf den Brüstungen befestigt sind. Bei den Investitionen ist der Ansatz für die Kanalerneuerung in der Friedrichstraße um 470.000 Euro angehoben worden, weil die Baukosten in die Höhe gestiegen sind. Der Rückbau des Pflanzbeetes in der Südstraße ist mit 45.000 Euro eingestellt. Die Mehrheit im Finanz- und Wirtschaftsausschuss wollte das Geld aber erst freigeben, wenn ein Konzept für die Südstraße vorliegt.

Trotz dieser Mehrausgaben kann die Stadt durch die verbesserte Finanzlage insgesamt den Umfang reduzieren, in dem sie neue Schulden aufnehmen muss. Sie rechnet für das nächste Jahr jetzt mit 9,1 Millionen Euro, das sind 2,1 Millionen Euro weniger als im ersten Entwurf. Nach den derzeitigen Planungen für die nächsten Jahre würde der Schuldenstand bis Ende 2022 auf 60,9 Millionen Euro steigen. Für Ende dieses Jahres wird mit 33 Millionen Euro gerechnet. Allerdings konnte die Verwaltung auch in den vergangenen Jahren wegen fehlender Kapazitäten oder anderer Hindernisse das Geld oft gar nicht so schnell investieren, wie sie es geplant hatte.

Die Sitzung des Rates am 12. Dezember beginnt um 18 Uhr im Sozialzentrum des Klinikums. Zu Beginn werden Monika Brüning (CDU) und Wolfgang Schulz-Binz (Grüne) verabschiedet, die ihre Mandate aufgegeben haben. Außerdem fasst der Rat Beschlüsse über neue Kitas, den neuen Mietspiegel und das aktualisierte Einzelhandelskonzept.

Von Sven Sokoll

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