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Wunstorf Kiosk erweitert Angebot an der IGS Wunstorf
Umland Wunstorf Kiosk erweitert Angebot an der IGS Wunstorf
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15:47 13.09.2018
Kerstin Mensching (links) und Doris Portzek vom Kiosk-Team haben belegte Brötchen für die Schüler der Evangelischen IGS vorbereitet. Quelle: Rita Nandy
Wunstorf

Der Kioskbetreiber dehnt nach den Herbstferien sein Angebot an der Evangelischen IGS aus. Künftig übernimmt die ortsansässige Bäckerei Ihr Brotkorb neben dem Pausenverkauf auch die Mittagsversorgung der Schüler. „Es wird gesunde Pizza aus Dinkelteig und mit frischem Belag geben“, kündigt Schulleiterin Elke Helma Rothämel an.

Auch die Idee einer Elternvertreterin, eine Müslibar einzurichten, möchte die Schulleiterin gerne aufgreifen. „Ich bin absolut offen für alles.“ An einer Salatbar sollen sich die Schüler auch künftig bedienen können wie bisher, die Schule hat sie vom scheidenden Anbieter Fresh & Joy übernommen. Denkbar sei auch, beispielsweise Flammkuchen, Pizzabrötchen oder warme Frikadellen anzubieten, ergänzt Doris Portzek vom Kiosk-Team. In den zwei Pausen gehen bisher täglich rund 125 Brötchen, 30 Laugenstangen und 15 Schokobrötchen über den Tresen. Mittwochs gibt es Schokocroissants, donnerstags Schinken-Käse-Brötchen und freitags Hot Dogs.

Damit das Angebot ausgedehnt werden kann, finanziere das evangelische Schulwerk eine 450-Euro-Kraft, sagt Rothämel. Dennoch werden auch weiterhin Eltern oder Großeltern gesucht, die im Kiosk mithelfen. Bisher erhält Portzek nur Unterstützung von einer Ehrenamtlichen am Tag, freitags sind es zwei Helfer. Niemand müsse regelmäßig an einem bestimmten Tag kommen, sagt die Teamleiterin. Flexible Absprachen seien möglich. Wer beispielsweise nur einmal im Monat Zeit hat, sei ebenfalls willkommen. Auch die Snack-Ausgabe in der Außenstelle am Luther Weg braucht noch Unterstützung.

Nachdem der Caterer Fresh & Joy den Vertrag zur Essensversorgung zu den Herbstferien gekündigt hatte, musste die Schule nach einer Alternative suchen. Einen weiteren Caterer wollte man nicht mehr verpflichten. Die Schüler hätten ihr Votum abgegeben, das Angebot eines warmen Mittagessens mehrheitlich abgelehnt. „Das ist sicherlich auch ein Raumproblem“, gibt die Schulleiterin zu – das Forum, das als Mensa genutzt wird, ist nicht sonderlich gemütlich. Inzwischen habe sich die Schule auch gegen eine verpflichtende Teilnahme am Essen entschieden, die auch mal im Gespräch war. Man wolle die Eltern nicht finanziell belasten.

Von Rita Nandy

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