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Wunstorf Grüngürtel: Grundlagen werden noch geklärt
Umland Wunstorf Grüngürtel: Grundlagen werden noch geklärt
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00:18 08.07.2018
Für das Areal mit dem ehemaligen Freibad und dem Jahnsportplatz werden Ideen gesammelt. Quelle: Sven Sokoll
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Wunstorf

Ende des Jahres könnten die ersten Ergebnisse einer Arbeitsgruppe zur weiteren Entwicklung von Freibadgelände und Jahnsportplatz in der Kernstadt öffentlich diskutiert werden. Derzeit ist der Kreis aus Politik und Verwaltung noch immer dabei, wesentliche Grundlagen für die weitere Planung zu erheben.

Dazu gehört nach Angaben des städtischen Baureferatsleiters Robert Lehmann vor allem ein Gutachten darüber, wie mit dem verbliebenen Freibad-Anlagen als Altlast weiter umgegangen werden sollte. Der Betrieb war 2013 eingestellt worden. Die notwendigen Investitionen für eine dauerhafte Lösung bestimmen maßgeblich mit, welche Entwicklung des Areals insgesamt sinnvoll sein kann. Der Gutachter hat auch Bodenuntersuchungen gemacht, die Ergebnisse werden aber noch erwartet und werden wohl nach der Sommerpause wieder in der Arbeitsgruppe diskutiert. Zuletzt musste dafür noch die Erhebung dazu abgewartet werden, ob auf dem Gelände noch Kampfmittel zu erwarten sind.

Für das ehemalige Freibad Wunstorf und den angrenzenden Grüngürtel werden neue Ideen entwickelt.

Ein weiteres angefordertes Gutachten betrifft die Belange des Naturschutzes, und auch zur Verkehrsführung werden Experten noch ihre Stellungnahme abgeben. Anfang des Jahres hatte die Arbeitsgruppe sich bei einer ihrer Sitzungen vor Ort umgesehen, um sich selbst ein genaues Bild zu machen.

Klar ist, dass die Ergebnisse der Zukunftskonferenz mit 150 Bürgern von 2015 die Grundlage für die weiteren Überlegungen sein sollen. Dabei war festgehalten worden, dass ein Grüngürtel im Prinzip erhalten bleiben soll, punktuell aber auch Bebauung vorstellbar ist. „Die Gruppe ist sich auch darüber einig, dass die Wegebeziehungen verbessert werden müssen. Über die Bebauung ist aber noch nichts entschieden“, sagt der Baudirektor.

Für das alte Bad sieht Lehmann einen gewissen Handlungsdruck, nachdem es dort auch schon Vandalismus gab. Er glaubt aber schon, dass die DLRG wegen des notwendigen Planungsvorlaufs dort noch eine Weile unterkommen kann. „Für ihren zukünftigen Standort gibt es Diskussionen, aber noch nicht sehr konkret.“ Auch Michael Fieber, Ortsverbandssprecher der Lebensretter, sagt: „Noch haben wir ja dort ein Dach über dem Kopf, und das wird wohl auch zwei bis drei Jahre so bleiben.“ Für die Zeit danach würden zwei Möglichkeit geprüft, derzeit eher vage.

Dem Baureferatsleiter ist wichtig, dass die weitere Entwicklung nach dem Beginn mit der Zukunftskonferenz weiter mit breiter Beteiligung der Öffentlichkeit geplant wird. „Es handelt sich ja um eine prominente, sehr wichtige Fläche“, betont er.

Von Sven Sokoll

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