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Umland Wunstorf Nachrichten KleiderArt in der Abtei setzt auf Nachhaltigkeit
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00:37 28.02.2018
Heidi Marohn (links) und Nicole Balschun freuen sich über eine gelungene Veranstaltung. Quelle: Christiane Wortmann
Wunstorf

 Nicht nur gucken, anprobieren und kaufen, sondern auch Leute treffen, zu klönen und sich auszutauschen gehörten am Sonntag bei KleiderArt in der Abtei zum Programm. Zum zweiten Mal hatte Künstlerin Heidi Marohn die Veranstaltung dort organisiert. Und das Konzept, einen Tag für Frauen mit exklusiven Second-Hand-Kleidungsstücken und ausgefallenen Kunstobjekten anzubieten, kam bei den überwiegend weiblichen Besuchern wieder bestens an.

Viel los bei der zweiten KleiderART-Ausstellung in der Abtei. Quelle: Christiane Wortmann
Marita Prüsse (links) aus Barsinghausen lässt sich von Hedda Herrig trendige Schuhe zeigen. Quelle: Christiane Wortmann

Auch für Marita Prüsse aus Barsinghausen hat sich der Besuch gelohnt. Sie kaufte ein Paar ausgefallene Schuhe. „Eine Freundin hat mir von der Veranstaltung erzählt und mich mitgenommen“, gibt sie Auskunft. Man müsse schließlich ab und zu den Kleiderschrank aufräumen und Platz für Neues schaffen, sagt Verkäuferin Hedda Herrig schmunzelnd. Für den guten Zweck hatte Susanne Peters ihren Stand aufgebaut. „Der Erlös fließt in die Hospizarbeit“, sagt die Wunstorferin. „Und wir setzen auf Nachhaltigkeit. Mit unserer Second-Hand-Kleidung tun wir etwas für die Umwelt“, betont Heidi Marohn.

In der Abtei mit dabei war auch wieder die Wunstorfer Designerin Nicole Balschun. Diese werde künftig gemeinsam mit Jana Beerbaum die Organisation der KleiderArt übernehmen. Sie werde den beiden Frauen natürlich mit Rat und Tat zur Seite stehen, verspricht sie.

Heide Marohn hat einen schicken Hut gefunden: Modistin Silke Töpfer (Mitte) hilft bei der Anprobe. Mutter Gudrun ist ebenfalls Hut-Fan. Quelle: Christiane Wortmann

Bevor Heidi Marohn mit ihrer KleiderArt in die Abtei zog, organisierte sie zwölf Jahre lang erfolgreich die Kleiderbörse im Regenbogencenter. Nach dem Ende dort war erst einmal eineinhalb Jahre Pause. Nun freue sie sich umso mehr, dass die Stadt ihr es ermöglicht habe, die Räume in der Abtei zu nutzen, betont sie.

Von Christiane Wortmann

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