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13:52 22.02.2018
Die Enttäuschung bei Paul Speck (links, Ingrid Fabra Aguilar) ist groß. Melanie (Jutta Fritze) teilt ihm mit, dass er nicht nur Gothic-Party darf. Quelle: Rita Nandy
Idensen

Wenn die Theatergruppe des DRK-Idensen alle zwei Jahre auf der Bühne steht, lässt sie das Publikum gut gesättigt das Schauspiel verfolgen. Und so startete auch die erfolgreiche Premiere der schwarzen Komödie „Chaos im Bestattungshaus“ von Winnie Abel am Sonnabend mit einem gemeinsamen Frühstück – quasi ein Leichenschmaus ohne Leiche.

Ein recht lebendige Leiche, der Lackfabrikant Gottfried Kemp (Hans-Heinrich Gerstenkorn) reizte kräftig das Zwerchfell der Besucher. Sein schier unerschöpfliches Repertoire an Witzen - „Was steht auf dem Grabstein eines Schornsteinfegers? Er kehrt nie wieder.“ – sorgte für zahlreiche Lacher.

Ein vorgetäuschter Tod

Die Geschichte ist schnell erzählt. Kemp möchte seine Frau Roswitha (Gisela Uhl) loswerden, indem er seinen Tod vortäuscht. Er plant ein neues Leben mit seiner Geliebten Rita (Astrid Matusch). Für die Inszenierung seines Ablebens engagiert er seinen Mitarbeiter Ludwig Heller (Hartmut Gerdes), der herrlich komisch bei Nervosität Schluckauf bekommt, und das vor dem Konkurs stehende Bestatterehepaar Verona und Gerd Speck (Ines Rust und Bernd Grothe). Ihre Hände im Spiel hat auch Gerichtsvollzieherin Anna Stecklüde (Dorle Heinz). Und dann ist da noch das Gothic-Pärchen Paul Speck (Ingrid Fabra Aguilar) und Melanie (Jutta Fritze), das sich die mit K.o-Tropfen ruhig gestellt „Leiche“ für eine Party ausleiht. Und am Ende kommt alles anders als geplant.

Die Premiere in der Mehrzweckhalle Idensen startet mit einem gemeinsamen Frühstück. Quelle: Rita Nandy

Der Spaß am Schauspiel war den Akteuren, die von Souffleuse Anneliese Fritze unterstützt wurden, anzusehen. Mit witzigen Dialogen, teils derben und makabren Sprüchen, „Der Arzt sagt, die K.o.-Tropfen wirken totsicher“ sorgten sie für ein zweieinhalbstündiges, unterhaltsames Vergnügen. Dafür bedankten sich die Zuschauer mit minutenlangem Applaus. Und Hans-Heinrich Gerstenkorn verließ die Bühne erst, als er noch einen schlüpfrigen Witz zum Besten gegeben hatte. 

„Es macht einfach Spaß, euch zuzugucken“, bedankte sich Ortsbürgermeister Rolf Herrmann, der sich auch freute, dass ein Euro des Eintrittspreises dem Arbeitskreis für das Dorfjubiläum 888 Jahre Idensen zugutekommt. Wer eine der sechs Veranstaltungen besuchen wollte, musste schnell sein. Die 360 Karten waren innerhalb von 45 Minuten ausverkauft.

Von Rita Nandy

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