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Expansion des Handels wird geprüft

Hagenburg Expansion des Handels wird geprüft

Ein Einzelhandelsgutachten im Auftrag des Fleckens Hagenburg soll untersuchen, ob die Supermärkte Edeka und Aldi ihre Verkaufsflächen wie gewünscht ausdehnen können.

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Der Edeka-Supermarkt an der Langen Straße soll ebenso ausgebaut werden können wie der Discounter Aldi.

Quelle: Jan Peter Wiborg

Hagenburg.  Die Verwaltung des Fleckens Hagenburg bemüht sich darum, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass der Discounter Aldi an der Bergmannstraße und der Supermarkt Edeka an der Langen Straße ihren jeweiligen Standort in Hagenburg weiter ausbauen können.

In Abstimmung mit dem Landkreis Schaumburg hat Hagenburgs Gemeindedirektor Jörn Wedemeier ein dazu notwendiges Einzelhandelsgutachten in Auftrag gegeben. Das teilte der Gemeindedirektor im Anschluss an die jüngste Ratssitzung mit.

Seit längerer Zeit ist bekannt, dass beide Märkte am jeweiligen Standort expandieren wollen. Dazu sind auch für die Gemeinde aufwändige Verfahren notwendig.

Der Gesetzgeber legt hohe Hürden für eine weitere Expansion fest. Vieles dreht sich dabei um die Grenze von 800 Quadratmetern Verkaufsfläche. Diese deutlich überschreiten zu dürfen, erfordert eine besondere Begründung.

Gutachterlich geprüft werden muss unter anderem, ob die jeweiligen Märkte ihrer zentralörtlichen Versorgungsfunktion und dem Verflechtungsbereich entsprechen. Mit diesem Übereinstimmungsgebot soll sichergestellt werden, dass der jeweilige Markt im Wesentlichen für die Bevölkerung des Ortes konzipiert ist. Berücksichtigt werden bei der Betrachtung an der nordöstlichen Grenze des Landkreises Schaumburg auch die Situationen Richtung Steinhude und Wunstorf. Einbezogen wird auch der weitere Einwohnerzuwachs, den die Gemeinde Hagenburg mit der Auflage des neuen Baugebietes „Am Mühlenberge“ mit mehr als 90 Bauplätzen vorbereitet.

„Angestrebt ist eine flexible Regelung, die der bisherigen Konstellation gerecht wird“, erläutert der Sprecher des Landkreises Schaumburg, Klaus Heimann, gegenüber dieser Zeitung.

Von Jan Peter Wiborg

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