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Umland Wunstorf Nachrichten Erste A400M der Luftwaffe ist gelandet
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18:18 19.12.2014
Deutschlands erster neuer Militärtransporter vom Typ Airbus A400M ist auf seinem neuen Stützpunkt in Wunstorf gelandet. Quelle: dpa
Wunstorf

Sie war gegen 10 Uhr im spanischen Sevilla gestartet, wo sie in den vergangenen Wochen vor der offiziellen Übergabe am Donnerstag von einem Luftwaffen-Team eingehend überprüft worden war. Der Leiter des Teams, Oberstleutnant Christian Schott, flog die Maschine nach Wunstorf, wo nach offiziellen Angaben Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zu den Empfangsgästen zählte.

Der erste neue Militärtransporter vom Typ Airbus A400M ist am Freitagittag auf dem Fliegerhorst in Wunstorf gelandet. So kam die erste der neuen viermotorigen Maschinen, die in Wnstorf stationiert werden sollen, auf dem Rollfeld an.

Größte Baustelle der Luftwaffe: A400M-Standort Wunstorf

Deutschlands einziges A400M-Geschwader soll auf dem nahe Hannover gelegenen Luftwaffen-Stützpunkt Wunstorf stationiert werden. Als größtes Infrastrukturprojekt der Luftwaffe wird dieser für eine knappe halbe Milliarde Euro umgebaut - zwei andere Standorte in Schleswig-Holstein und in Bayern werden dafür geschlossen. Wunstorf hat unter anderem bereits eine erneuerte und verlängerte Start- und Landebahn, neue Stellflächen und einen Neubau für die Einsatzleitung erhalten.

Für Betrieb, Wartung sowie Piloten- und Technikerausbildung der A400M-Besatzungen soll der in den 30er Jahren gebaute Fliegerhorst auch international Dreh- und Angelpunkt werden. Eigens dafür wurde ein Ausbildungszentrum für 36 Millionen Euro errichtet, in dem ein ganzer Airbus ebenso unterkommt wie Simulatoren für das Fliegen oder Beladen. Außerdem wurde eine Instandsetzungshalle gebaut.

2016 soll eine 11.000 Quadratmeter große Wartungshalle mit einem Wasch- und zwei Wartungsplätzen sowie Nebenräumen fertiggestellt werden. Kostenpunkt: 36 Millionen Euro. Ab 2017 kommen französische A400M-Pilotenschüler zur Ausbildung nach Wunstorf. Umgekehrt finden dann Fortgeschrittenen-Kurse für Deutsche in Orléans statt.

dpa

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