Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Wittrock zeigt, wie Wunstorf Weichen stellte
Umland Wunstorf Nachrichten Wittrock zeigt, wie Wunstorf Weichen stellte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:59 31.01.2017
Bilderpaare, die für Aha-Erlebnisse sorgen: Die Lange Straße, vor und nach Einrichtung der Fußgängerzone. Quelle: privat
Wunstorf

Insbesondere seine Vorher-Nachher-Bildpaare bewirken manches Aha-Erlebnis. Einen wahren Entwicklungsschub hat Wunstorf beispielsweise erfahren, nachdem der damalige Großraum Hannover, Vorläufer der Region, einen Sanierungsrahmenplan erließ. 1967/68 war das, also vor fast genau 50 Jahren. Eine Folge aus diesem Plan sei der Vorschlag gewesen, die Stadt mit einer Fußgängerzone auszustatten, berichtet Wittrock.

Denn die Lange Straße, die viele nur mit ihrem roten Fußgängerpflaster kennen, war vor der Umgestaltung eine der wichtigsten Verkehrsader der Stadt. Die Bilder aus Wittrocks Fundus zeigen eindrücklich, wie sich seinerzeit VW Käfer, Opel Rekord und andere gängige Automodelle durch die Straße am damaligen Kaufhaus Kastendieck vorbei schoben.

Drei große Probleme hätten Wunstorf damals geplagt, berichtet Wittrock: Hochwassergefahr, Verkehrskollaps und eine unattraktive Innenstadt. "Die Beseitigung dieser Missstände war zwingende Voraussetzung für die Stadtentwicklung, die Sicherheit der Stadtbewohner und natürlich zur Realisierung der Fußgängerzone", sagt er.
Planer, Rat, Beirat, Arbeitskreis und weitere engagierte Wunstorfer Bürger hätten sich an der Vorbereitung beteiligt.

Und sie rückten den Problemen zuleibe, so gut es ging: Die Aue wurde reguliert, um die Hochwassergefahr einzudämmen. Der Flusslauf durchs Stadtgebiet wurde eingedeicht, die Mühlenaue entlang der Wasserzucht umgeleitet und zum Teil verrohrt, dort wo heute die Straße Nordwall liegt.

Leistungsfähige Verkehrswege wurden geschaffen, wie die Ortsdurchfahrt Stadtgraben und die Hochstraße, die zwei Bahnüberwege ersetzt. Der einstige Kolenfelder Weg wurde zur Landesstraße aufgewertet und der Bahnhof ausgebaut.

Schließlich begannen Planung und Bau der Fußgängerzone, für die jeweils Teile der Nord-, Süd- und Langen Straße für den Verkehr gesperrt wurden. Diesem Kapitel widmet sich Wittrock intensiv, nimmt das Thema mit bis in die aktuelle Zeit: Auch heutige Aspekte zur Belebung der Fußgängerzone will er in seinem Vortrag nennen.

Der Vortrag beginnt am Donnerstag, 9. Februar, um 19.30 Uhr im Saal der Abtei, Wasserzucht 1. Der Eintritt ist frei.

Fotostrecke Wunstorf: Wittrock zeigt, wie Wunstorf Weichen stellte

Von Kathrin Götze

Alle wollen doch nur ankommen. Davor steht aber das Leben in vollen Zügen. Das ist der Titel des kabarettistischen Reiseberichts von und mit Anka Zink. Zu erleben ist dieser am Sonnabend, 1. April, um 20 Uhr im Stadttheater.

Anke Lütjens 31.01.2017

Die Wunstorfer Freidemokraten unterstützen in diesem Jahr die Kandidatur des Neustädters Grigorios Aggelidis für den Bundestag. Der 51-jährige, der mit seiner Frau und zwei Kindern in Evensen lebt, bewirbt sich um die Direktkandidatur im Wahlkreis 43, Hannover-Land.

03.02.2017

Zwei Einbrüche in zwei Wunstorfer Dörfern beschäftigen die Polizei. In Klein Heidorn gingen die Täter ein Zweifamilienhaus in der Straße Am Hasenloch an, in Steinhude ein Einfamilienhaus Am Friedhof.

31.01.2017