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Gewerbeimmobilien stehen noch leer

Wunstorf Gewerbeimmobilien stehen noch leer

 Für Objekte im Gewerbegebiet Wunstorf werden noch Nachnutzer gesucht. Der Aldi-Markt an der Industriestraße ist seit Ende vergangenen Jahres geschlossen. Lidl sucht seit längerem einen Käufer für seinen ehemaligen Logistikstandort an der Adolf-Oesterheld-Straße.

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Das frühere Logistik-Zentrum von Lidl steht seit einem Jahr leer.

Quelle: Sven Sokoll

Luthe/Wunstorf.  Für zwei Objekte im Gewerbegebiet werden Interessenten gesucht. Der Aldi-Markt an der Industriestraße ist seit Herbst vergangenen Jahres geschlossen. Seit längerem sucht Lidl einen Käufer für seinen ehemaligen Logistikstandort an der Adolf-Oesterheld-Straße, den das Unternehmen im Oktober 2016 aufgegeben hat, als es in einen Neubau in Hildesheim zog.

Als „gutes Grundstück“ bezeichnet Wirtschaftsförderer Uwe Schwamm das Lidl-Gelände. Zunächst sei geplant gewesen, es im Paket mit anderen Standorten zu veräußern. Nachdem dies nicht geklappt hat, habe der Konzern sich entschieden Wunstorf als Einzelobjekt zu verkaufen. Es habe auch Interessenten, beispielsweise aus dem Logistikbereich aber auch Unternehmen mit Fertigung,  gegeben, weiß der Wirtschaftsförderer. Doch eine Vertragsunterzeichnung sei letztendlich an unterschiedlichen Preisvorstellungen gescheitert. Das Unternehmen habe sich daraufhin wieder für einen Verkauf im Paket entschieden. „Wunstorf ist eines der besten Standorte, die Lidl im Paket hat, aber es sind auch Ladenhüter dabei“, sagt Schwamm.  Lidl könne zu einer Nachnutzung des ehemaligen Logistikzentrums derzeit noch „keine detaillierten Angaben“ machen, teilte eine Unternehmenssprecherin auf Nachfrage mit. Es würden Gespräche mit Interessenten geführt.

Aldi hat seine Filiale an der Industriestraße geschlossen

Aldi hat seine Filiale an der Industriestraße geschlossen.

Quelle: Sven Sokoll

Für die Nachnutzung der ehemaligen Aldi-Filiale habe es einen konkreten Bewerber gegeben. Den habe die Stadt jedoch abgelehnt, erzählt Schwamm. Das Angebot des Interessenten habe größtenteils aus innenstadtrelevanten Artikeln bestanden, wie Dekoration, Spielwaren und Bücher.  „Dem Eigentümer haben wir zugesichert, dass wir uns so flexibel wie möglich zeigen, aber es darf keinen Stress mit den Innenstadtbetreibern geben“, sagt der Wirtschaftsförderer. Zu weiteren möglichen künftigen Mietern wollte sich der Eigentümer nicht äußern. 

Von Rita Nandy

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