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Umland Wunstorf Nachrichten Parkflächen entstehen vor allem auf Fliegerhorst
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12:50 11.03.2018
Nach einem erheblichen Umbau für das neue Flugzeug Airbus A4000M ist der Fliegerhorst Wunstorf jetzt ein Standort beim Tag der Bundeswehr. Quelle: Bundeswehr
Blumenau

 Der Tag der Bundeswehr am Sonnabend, 9. Juni, ist eine große logistische Herausforderung für die Gastgeber beim Lufttransportgeschwader 62. Wie weit auch das Umfeld berührt wird, hat Oberst Wolfgang Stern, der stellvertretende Kommodore, am Donnerstag im Ortsrat Blumenau/Liethe deutlich gemacht.

Für die erwarteten 60.000 Besucher werden rund 20.000 Parkplätze benötigt. Zunächst war angedacht worden, sie auf mehrere Standorte zu verteilen – und darunter wären auch Wiesen in Liethe gewesen. Doch jetzt ist auf Anraten der Polizei geplant, möglichst stark zu konzentrieren, so dass mehr als 12.000 Autos auf dem südlichen Teil des Fliegerhorst-Geländes unterkommen sollen. Ein weiterer großer Parkplatz für die Anreisenden aus Norden wird in Poggenhagen, gegenüber dem Landgasthaus Meyer, entstehen. 

Ebenso wie von den Parkplätzen wird es vom Bahnhof Wunstorf einen Busshuttle-Verkehr zum Veranstaltungsbereich geben, der das westliche Vorfeld und die angrenzenden Hallen umfasst. Die Überlegung, Sonderzüge in Poggenhagen halten zu lassen, hat sich nicht realisieren lassen. Für Fahrräder soll außerhalb des Fliegerhorstes gegenüber der alten Hauptwache eine große Abstellmöglichkeit geschaffen werden. Dort wird auch der Hauptzugang zum Gelände sein. Weitere Zufahrten zu den Parkplätzen entstehen an der Wache Klein Heidorn und am Stiefelholz.

Das Programm wird von 9 bis 17 Uhr dauern, der Einlass aber schon um 8.30 Uhr beginnen. „Wir rechnen vor allem wegen der Flugvorführungen bei uns mit einem großen Interesse, auch die alte Noratlas soll unter anderem kommen“, sagte Stern. Da die Flugschau in den Tagen vor der Veranstaltung geübt wird, bat er um Verständnis dafür, dass es dann schon einmal ungewöhnlich laut werden kann. 

Bei der Anreise soll der Weg zum Fliegerhorst schon weiträumig ausgeschildert werden, doch erwartet wird, dass die Menschen zeitversetzt kommen. Nach der letzten Flugvorführung gegen 16 Uhr ist dann aber damit zu rechnen, dass die große Masse gleichzeitig nach Hause aufbrechen will. „Einbahnstraßenregelung wird es wohl nicht geben, aber möglicherweise werden Ampeln an zentralen Kreuzungen ausgeschaltet. Die Polizei wird mit einem großen Aufgebot präsent sein.“

Das gilt auch für andere Hilfsorganisationen, die in das Sicherheitskonzept für die Großveranstaltung eingebunden werden. An viele Sachen müssen die Organisatoren denken und allein bis zu zehn Kilometer Bauzäune aufstellen lassen. 

Steg unter Brücke ist verworfen worden

In der Ortsratssitzung ist auch noch einmal das Thema zur Sprache gekommen, das in den Tagen davor zu politischem Streit geführt hatte: die gefährliche Situation an der Eisenbahnbrücke über die Westaue, wo die Fußgängerunterführung regelmäßig überschwemmt ist und die Spaziergänger statt dessen den Weg über die Gleise wählen.

Die Verwaltung berichtete nun auf eine Anfrage der Grünen Meike Holste, ein Holzsteg an der Stelle sei schon vor fünf Jahren vom zuständigen Unterhaltungsverband geprüft worden, doch weil damit ein zusätzliches Hindernis den Abfluss behindern würde, wäre das nur mit einem Gutachten gegangen. 

Statt dessen wurde ein verschlammtes Abflussbecken in der Nähe ausgebaggert, das jetzt aber wieder mit Sedimenten voll ist. Es soll aber noch in diesem Jahr erneut ausgehoben werden.

Wegen der Situation hat auch die AfD einen Antrag für die nächste Bauausschusssitzung gestellt. Nach den Vorwürfen, sie habe sich das Thema zueigen machen wollen, betont sie, der Antrag sei erst gestellt worden, als klar war, dass die anderen Fraktionen noch nicht tätig geworden waren. 

Von Sven Sokoll

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