Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Hölty: Riedel sieht Entscheidung offen
Umland Wunstorf Nachrichten Hölty: Riedel sieht Entscheidung offen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:23 16.06.2018
Für den Erhalt des Steinhuder Schulzentrums ist 2014 in der Innenstadt demonstriert worden. Quelle: Sven Sokoll
Wunstorf

„Es ist noch nichts entschieden, wir brauchen noch weitere Informationen“ – das hat Kirsten Riedel, die Vorsitzende der Mehrheitsgruppe im Rat zur Zukunft der Steinhuder Außenstelle des Hölty-Gymnasiums betont. Die Sprecherin von SPD, Grünen und FDP bekundete ihre Absicht, in Gesprächen zu einer möglichst von allen getragenen Lösung zu kommen.

Riedel erinnert daran, dass der Rat bei seinem Beschluss über die Umwandlung des Gymnasiums Steinhude seine Absicht bekundet hatte, diese Außenstelle über sechs Jahre laufen zulassen. Dazu müsste die Stadt bei der Landesschulbehörde noch eine Verlängerung um weitere drei Jahre über das Ende des Schuljahres 2018/19 hinaus beantragen.

Zwischenzeitlich hat die Schulleitung aber einen anderen Kurs eingeschlagen, weil sie mit der Außenstelle zu große organisatorische Probleme sieht. Wenn Steinhude schon nächstes Jahr geschlossen wird, würden die räumlichen Kapazitäten an der Hindenburgstraße aber nicht ausreichen. Ein Teil des Unterrichts könnte dann in das frühere Vion-Verwaltungsgebäude am Luther Weg ausgelagert werden, das derzeit noch die IGS nutzt. Dorthin wären die Wegen deutlich kürzer. „Wir werden uns mit allen Argumenten auseinandersetzen“, kündigte Riedel an. Für eine zukunftsfähige Entwicklung des Hölty-Gymnasiums seien verschiedene Wege denkbar.

Ortsbürgermeister Wilhelm Bredthauer (ebenfalls SPD) hat unterdessen gegenüber der Steinhuder Bürgerinitiative einen Katalog von Punkten vorgelegt, mit der das Fortbestehen der Außenstelle begründet und die aufgetretenen Schwierigkeiten verringert werden könnten. So schlägt er vor, die Unterrichtszeiten der Standorte besser abzustimmen, damit Lehrer genug Zeit haben zu wechseln. Ein fester Stamm von Lehrern, die jeweils für zwei Jahre in Steinhude bleiben, könnte von weiteren Kräften ergänzt werden, die nur tageweise wechseln. Bredthauer betont vor allem, dass in Steinhude eine funktionieren Einheit bestehe, während die Schüler vom Luther Weg für den Fachunterricht wieder in die Hauptstelle pendeln müssten.

Von Sven Sokoll

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Kurz vor dem Trainingsauftakt bei den Fußball-Profis von Ajax Amsterdam hat der 18-jährige Nicolas Kühn die Führerscheinprüfung an der Seite von Fahrlehrer Thomas Silbermann bestanden.

16.06.2018

Die Singschule des Kirchenkreises Neustadt-Wunstorf führt das Musical „Reingefallen! – Daniel in der Löwengrube“ auf. Am Freitag, 15. Juni, und Sonntag, 17. Juni, ist sie im Stadttheater zu Gast.

16.06.2018

Matthias Schrader, bisheriger Leiter des Bokeloher Kaliwerks, ist in den Ruhestand getreten. Sein Nachfolger ist seit dem 1. Juni Gereon Jochmaring.

16.06.2018