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Feuerwehren haben Wünsche vorgelegt

Wunstorf Feuerwehren haben Wünsche vorgelegt

Nachdem die Feuerwehren aus Bokeloh und Mesmerode der Stadt ihre Vorstellungen für die neue Wache vorgelegt haben, soll in den nächsten Wochen jetzt das konkrete Raumkonzept entstehen.

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Die Initiative möchte die bisherige Feuerwache in Bokeloh gern künftig als Dorfladen nutzen.

Quelle: Sven Sokoll

Bokeloh/Mesmerode.  Die Stadt und die beteiligten Feuerwehren sind dabei, ein Raumkonzept für die neue Gemeinschafts-Feuerwache für Bokeloh und Mesmerode zu erstellen. Vor dem Jahreswechsel haben die Ortsfeuerwehren der Stadtverwaltung ihre Wünsche vorgelegt, die jetzt von den Bauexperten geprüft und auf einen Nenner gebracht werden sollen. „Dabei gibt es allerdings noch einigen Klärungsbedarf“, sagte Stadtsprecher Alexander Stockum. Wenn diese Fragen ausgeräumt sind, werden die Partner ein konkretes Raumprogramm erstellen. 

Auf seiner Basis soll dann ein Bebauungsplan entstehen. „Das Ziel ist, die Aufstellung noch in diesem Jahr zu beschließen“, sagte Stockum. 100.000 Euro Planungskosten sind auch im aktuellen Haushalt vorgesen. Wenn dann feststeht, wie hoch die Investition sein wird, können die Baukosten für die folgenden Jahre eingeplant werden. 

Das Grundstück südlich der Bokeloher Straße, gegenüber dem Kaliberg, ist bereits erworben. Der ursprüngliche Ansatz, dort auch einen Supermarkt mit einzuplanen, ist mittlerweile verworfen worden – es hat sich bisher kein Betreiber finden lassen. Unklar ist auch noch, ob auch die Werksfeuerwehr von K+S nach dem vorzeitigen Ende des Kaliabbaus noch mit im Boot ist. Der Bau wird aber auf jeden Fall so ausgeführt, dass die Option dafür bleibt.

Ein schneller Fortschritt für den Neubau liegt auch im Interesse der Bokeloher Dorfladen-Initiative, die mit dem alten Gerätehaus am Schützenplatz als Ort des Ladens liebäugelt. Für Ende Januar hat die AG Zukunft Bokelohs sich jetzt für ein Gespräch im Rathaus angesagt. „Wir werden den Vorschlag prüfen, doch dabei gibt es sicherlich noch einige Fragezeichen“, kündigte Stockum an. Nicht nur, ob die beiden Zeitpläne in Deckung zu bringen sind, sonden auch, ob es an der Stelle baurechtliche Hürden gibt und wie groß der Investitionsbedarf für Sanierung und Umbau sind. „Von daher könnten auch andere Alternativen für den Dorfladen bei den Gesprächen herauskommen.“ 

Von Sven Sokoll

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