Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Friedrichstraße soll neu ausgebaut werden
Umland Wunstorf Nachrichten Friedrichstraße soll neu ausgebaut werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:55 24.02.2018
Nachdem in der Friedrichstraße mit ihrer maroden Kanalisation schon dieses Loch entstanden ist, will die Verwaltung jetzt Kanäle und Straße erneuern. Quelle: Sven Sokoll
Anzeige
Wunstorf

Nachdem ein maroder Kanal schon ein großes Loch in der Friedrichstraße erzeugt hat, will die Verwaltung sie ab der zweiten Jahreshälfte neu ausbauen. Tiefbauleiter Martin Meinborn hat dem Ortsrat Wunstorf die ersten Pläne am Dienstag vorgestellt. 

Weil über die Straße nicht nur der reine Anliegerverkehr abgewickelt wird, kann sie nicht zu einer verkehrsberuhigten Zone werden, sondern wird mit Tempo 30 ausgewiesen. Die Straßenbreite reicht nach den aktuellen Vorgaben aber nur noch für einen Bürgersteig. Dieser soll in zwei erarbeiteten Varianten jeweils in der Mitte auf die gegenüberliegende Straßenseite wechseln, wobei die Lage variiert. Die Ausbaukosten von 425.000 Euro sollen zu 75 Prozent auf die Anlieger umgelegt werden, die teilweise auch neue Hausanschlüsse finanzieren müssen. Die allgemeinen Kosten für die neue Kanalisation fließen in die Abwassergebühren ein.

Haus am Bürgerpark: Das Altenheim an der Speckenstraße soll ab der zweiten Jahreshälfte etwa in der gleichen Höhe um 16 Meter Richtung Bürgerpark erweitert werden. Der Ortsrat stimmte dem in der zweiten Beratungsrunde zu. Ziel der Diakonischen Altenhilfe ist, von Doppel- auf Einzelzimmer umzustellen und die Bettenzahl von 87 bis 97 zu steigern. Auf Nachfrage von Ortsbürgermeister Thomas Silbermann wurde bestätigt, dass auch die Öffentlichkeit weiter über das Gelände zum Bürgerpark gehen kann.

Mühlengelände: Der Ortsrat ist einverstanden, wegen der Einschränkungen durch den Lärmschutz im zweiten Bauabschnitt zur Straße In den Ellern hin außer Wohngebäuden auch eine Kita einzuplanen. Allerdings regte Kirsten Riedel (SPD) an, diesen Teil so im Bebauungsplan zu fassen, dass auch vergleichbare Einrichtungen wie eine Tagespflege für Senioren möglich sind, wenn der Bedarf sich wandelt. Die Planer wollen das umsetzen. Sie bestätigten auch, dass mit dem aktuellen Entwurf dem Fortbestand des städtischen Schützenfestes nichts entgegen steht.

Sölter-Gelände: Nachdem die beiden Verfahren für die Norddeutsche Wohnbau und die Volksbank Nienburg aufgeteilt wurden und nun zunächst nur die beiden Mehrfamilienhäuser an der Aue auf der Tagesordnung standen, wurde betont, dass auch die Volksbank an ihren Plänen festhält. Ihr Fusionsprozess habe das Projekt nur etwas verzögert. Die beiden Gebäude mit 29 Wohnungen sollen mit einer Tiefgarage und einem Parkplatz versehen werden, die von der Straße Am Stadtgraben beziehungsweise von der Hagenburger Straße angefahren werden. Auch dieses Projekt fand die Zustimmung des Ortsrates.

Brunnen: Nach der Sanierung des Stadtkirchenvorplatzes hat der Ortsrat sich gewünscht, Elemente eines historischen Brunnens dort an gleicher Stelle wieder aufzubauen. Die Verwaltung befürchtet aber weitere Schäden durch den Marktbetrieb und schlägt statt dessen einen neuen Standort am Platz vor der Abtei vor. Die Mehrheitsgruppe will darüber aber noch einmal beraten und erst in der nächsten Sitzung entscheiden.

Hochstraße: Das angekündigte Überholverbot für Lastwagen ist noch nicht ausgeschildert, aber angeordnet. Nach Angaben von Baureferatsleiter Robert Lehmann sollen die Defizite in der Statik, die dazu führen, im nächsten Jahr behoben werden.

Telefonzellen: Zwei der letzten verblieben Standorte am ZOB und am Barneplatz will die Telekom abbauen, weil sie zu selten genutzt werden. Aus dem Ortsrat gab es aber die Forderung, sie möglichst zu erhalten.

Von Sven Sokoll

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Sie spielen New Orleans, Dixieland und Swing-Jazz und sind laut Experten-Aussage eine absolut sichere Wahl: Die Blackpoint Jazzmen aus Hannover gastieren am Sonnabend, 3. März, im Wunstorfer Stadttheater.

23.02.2018

Virtuose Musik aus der Zeit um 1600 erklingt in der Stadtkirche. Gespielt werden die Stücke in der Reihe Alte Musik von Ulrike Petrizki, Detlef Reimers und Claudia Wortmann. Beginn ist um 19.30 Uhr.

23.02.2018

Weil das Bundesverfassungsgericht in einem Verfahren gerade die Grundsteuer überprüft, sieht die CDU eine Chance, sie künftig auch für die Finanzierung der Straßenausbaukosten zu nutzen.

23.02.2018
Anzeige