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00:18 20.11.2017
Carsten Piellusch liest aus dem Buch "Super Bruno" in Rahmen des Vorlesetags in der Oststadtschule vor. Quelle: Leon Denecke
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Wunstorf

 Zum ersten Mal beteiligte sich die Oststadtschule in Wunstorf am bundesweiten Vorlesetag, wie viele andere Schulen und Institutionen im Stadtgebiet. In vielen Räumen der Schule sammelten sich Grüppchen von Schülern um die Referenten. Es ging zu wie beim Speed-Dating:Jeder Referent hatte eine Viertelstunde Zeit, dann zog die Gruppe zur nächsten Lesung.

Carsten Piellusch, erster Stadtrat der Stadt Wunstorf, las den Kindern zwei Kapitel aus dem Buch „Super Bruno“ von Håkon Øvreås vor. Das Buch wurde in Norwegen mit dem Staatspreis gewürdigt und war in Deutschland für den Jugendliteraturpreis nominiert. Es geht um den Jungen Bruno, der zum Superhelden Brauno wird. Bruno bastelt sein Kostüm aus einer braunen Decke zusammen und erschuf seinen Superheldennamen – eine Mischung aus Braun und Bruno. 

„Das Buch ist aus der Kinderperspektive geschrieben und erzählt viel von Zusammenhalt und Familie“, sagte Piellusch im Vorfeld. Dem Dezernenten gelang es bestens, die Emotionen der Figuren auch den Kindern zu offenbaren. Die Schüler lauschten Piellusch gern, stellten Fragen und erzählten von eigenen Erlebnissen. So berichtet einer der Jungen, dass auch ihm mal böse Buben einen China-Böller in den Briefkasten gesteckt hätten, wie Brunos bestem Freund im Buch. Am Ende fragte Piellusch die Kinder noch nach einigen Details der Geschichte. Für richtige Antworten gab es Schokolade.

Fraglich ist aber, ob der schnelle Wechsel beim Vorlesen so ganz das Richtige ist: Als die Klingel sie zur nächsten Lesung rief, sahen einige Kinder geradezu traurig aus 

Von Leon Denecke

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