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Umland Wunstorf Nachrichten VHS und Kulturring sollen mehr Geld bekommen
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13:52 22.02.2018
Der Kulturring soll ab nächster Spielzeit einen höheren Zuschuss von der Stadt erhalten. Quelle: Rita Nandy
Wunstorf

 Für die Volkshochschule (VHS) Hannover-Land und den Wunstorfer Kulturring soll es mehr Geld geben. Über eine Erhöhung der Zuschüsse für die beiden kulturellen Einrichtungen berät der Sozialausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am Dienstag, 27. Februar, im Sitzungssaal des Rathauses. Sie beginnt um 18 Uhr. Das letzte Wort hat der Stadtrat am Mittwoch, 14. März.

Die Verbandsumlage für die VHS Hannover Land, zu denen die Kommunen Burgwedel, Garbsen, Neustadt, Wedemark und Wunstorf gehören, beträgt seit 2014 4,87 Euro pro Einwohner. Laut der Beschlussvorlage der Stadtverwaltung Wunstorf soll sie rückwirkend zum 1. Januar 2018 auf 5,95 Euro erhöht werden. Wunstorf müsste jährlich etwa 45.000 Euro mehr  bezahlen. Die außerplanmäßigen Ausgaben sollen über Haushaltsreste des Jahres 2017 aus dem Budget Schulen beglichen werden. 

Es droht ein Defizit

Wird der Erhöhung nicht zugestimmt, droht durch gestiegene Personalkosten und die allgemeine Steigerung des Verbraucherpreisindexes ein Defizit für 2018. Ebenso seien auch die Teilnehmerzahlen in fast allen Fachbereichen der Allgemeinen Bildung im Jahr 2017 zurückgegangen. Der voraussichtliche Fehlbetrag für 2018 beliefe sich auf 76.000 Euro.

Weitere 131.500 Euro sollen investiert werden, um die Attraktivität durch Öffentlichkeitsabeit und Marketing zu verbessern. Ferner soll unter anderem das Kursangebot weiterentwickelt und die interne Struktur der VHS modernisiert werden. Diese Ziele wurden bei Strategiegesprächen zwischen Mitgliedern des Verbandsausschussen und der Geschäftsführung formuliert. Seit 15. Oktober 2017 ist Martina Behne neue Geschäftsführerin. Sie wird sich bei der Sitzung des Sozialausschusses vorstellen. 

Kulturring bekommt jährlich 20.000 Euro

Der Kulturring Wunstorf hat seit der Spielzeit 2000/2001 unverändert einen Zuschuss von jährlich 16.000 Euro erhalten. Künftig soll er jährlich 4000 Euro mehr geben, für entfallende Einnahmen des Gardrobendienstes in dieser Spielzeit 1000 Euro zusätzlich. Als einzige Ausnahme unter allen Veranstaltern sei es dem Kulturring bisher gestatte worden, die Gardrobe der Besucher entgegenzunehmen. Daraus ergaben sich pro Spielzeit Einnahmen in Höhe von 3000 Euro. Doch der Kulturring kann diese Aufgabe personell nicht mehr leisten. Die Verwaltung schlägt daher vor, dass der Betreiber des Bistros, der die Gäste bereits an den Veranstaltungen bewirtet, diese übernimmt. Die Mehrausgaben sollen aus dem Haushaltsrestetopf des Fachdienstes Kultur bestritten werden.

Von Rita Nandy

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