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Umland Wunstorf Nachrichten Kitas: Stadt wird Rechtsanspruch erfüllen
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00:15 28.09.2017
Von Sven Sokoll
In der Stadtschule wird seit Beginn des Schuljahres eine Hortgruppe von den Johannitern betrieben. Quelle: Sven Sokoll
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Wunstorf

Für Krippenplätze sind 237 Anmeldungen eingegangen, von denen 160 berücksichtigt werden konnten. Allerdings galt der Wunsch nicht immer einer Aufnahme gleich zum 1. August. Die Verwaltung erwartet, dass auch mit Hilfe der Tagespflege der Rechtsanspruch der Familien erfüllt werden kann, wenn auch nicht immer mit Plätzen in der eigentlich gewünschten Einrichtung.

Ähnliches gilt auch für die Kindergärten, wo aus 500 Anmeldungen bereits 350 Plätze besetzt wurden. Hier soll neben der üblichen Fluktuation auch durch neue Angebote die Lage noch weiter entspannt werden.

Für Hortplätze haben die Familien 159 Kinder angemeldet, während es nur 105 freie Plätze gab. Einige der nicht versorgten Familien wurden Tagespflege-Plätze angeboten, doch 38 Grundschulkinder stehen noch immer auf der Warteliste. Mit neuen Gruppen hält die Stadt sich zurück, weil alle Grundschulen in den nächsten Jahren zum Ganztagsbetrieb übergehen wollen.

Weil Wünsche und Angebot nicht immer in Übereinstimmung zu bringen sind, sind aktuell jeweils 20 Krippen- und Kindergarten- sowie zehn Hortplätze frei.

Neu ist zum Schuljahresbeginn noch der Johanniter-Hort an der Stadtschule eingerichtet worden. Bei St. Gertrud an der Heinrichstraße hat die Caritas eine Krippengruppe in eine altersübergreifende Gruppe umgewandelt. Perspektivisch könnte dort außerdem die schon beim Bau vorgesehene Erweiterung in zwei Jahren realisiert werden. 

Auch in der weitgehend ungenutzten Containeranlage für Flüchtlinge in Großenheidorn geht jetzt eine Außenstelle des evangelischen Kindergartens mit einer altersübergreifenden Gruppe in Betrieb. Da die Mietdauer dort aber befristet ist, will die Verwaltung sich frühzeitig um eine räumliche Alternative bemühen, die ab Sommer 2021 bereit steht.

In Kolenfeld hat die DRK-Kita in diesem Jahr auf Wunsch des Ortsrates keine Krippenkinder aufgenommen, so dass fast alle Kindergartenkinder aus dem Ort eine Zusage erhalten konnten. Dort und in weiteren Einrichtungen konnten auch die Öffnungszeiten erweitert werden. Allerdings müssen die Planer in mehreren Kitas auch damit umgehen, dass zulässige Gruppengrößen sich reduzieren, weil Kinder mit Förderbedarf oder in Krippen viele besonders junge Kinder betreut werden. Im Zusammenhang mit neuen Baugebieten muss ohnehin geprüft werden, ob darin auch neue Kitas benötigt werden.

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