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Umland Wunstorf Nachrichten TSV Bokeloh darf Triathlon im Freibad ausrichten
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00:35 21.05.2018
Der Triathlon des TSV Bokeloh kann am 26. Mai stattfinden. Quelle: Chr.Hanke
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Bokeloh

 Die Verantwortlichen für den Triathlon vom TSV Bokeloh atmen auf. Ihre Veranstaltung darf am Sonnabend, 26. Mai, wie geplant im Freibad Bokeloh stattfinden. Allerdings werden die Bereiche außerhalb des Schwimmerbeckens aus Sicherheitsgründen abgesperrt. 

Die Aufsichtsvorsitzende der Bäderbetriebe, Kirsten Riedel (SPD), bestätigte am Freitag, dass die Gutachterfirma Purena ihre Stellungnahme vorgelegt hat. „Die Sicherheitsbedenken sind wohl im wesentlichen ausgeräumt“, sagte sie. Allerdings wird empfohlen, entlang des Nichtschwimmerbeckens in den nächsten Tagen noch einen Kanal zu schachten, um die Lage dort noch einmal genauer inspizieren zu können. „Wir hoffen, dass wir dafür schnell eine Firma finden.“

Wenn es danach bei der bisherigen Einschätzung bleibt, könnte dann das Bad auch wieder für alle Besucher geöffnet werden – wenn auch mit den bekannten Einschränkungen: „Es gibt Probleme, die man nicht verschweigen kann“, sagt Riedel. So ist das Babyplanschbecken nicht ohne weiteres wieder zu reparieren. Am Dienstag nach Pfingsten trifft sich der Aufsichtsrat, um die weiteren Schritte für das Bad zu vereinbaren. 

Für den Verein hätte eine erneute Absage wie vor zwei Jahren, als die Badesaison komplett ins Wasser gefallen ist, einen herben finanziellen Verlust bedeutet. Diese ständige Unsicherheit bereite Probleme, sagt der TSV-Vereinsvorsitzende Heinz Wellmann. Als ihm am Montag die Nachricht erreichte, dass das Bad aus Sicherheitsgründen nicht geöffnet werden könne, habe er um einen Ortstermin gebeten. Dieser Wunsch wurde umgehend erfüllt. „Die Zusammenarbeit mit den Bäderbetrieben klappt gut“, betont Wellmann.

Bereits am nächsten Tag trafen sich Vertreter des Vereins, der Bäderbetriebe, von K+S sowie Badbetriebsleiter Jörg Hanke zu einer Besichtigung. Am Ende habe Wellmann allerdings nicht verstehen können, warum das Bad nicht geöffnet wurde. Sein Eindruck: „Am Nichtschwimmerbecken hat sich der Zustand seit 2017 nicht wesentlich verändert.“ Vor der Ratssitzung habe er einige Politiker, darunter Ortsbürgermeister Matthias Waterstradt, noch über die Besichtigung informiert.

Von Rita Nandy und Sven Sokoll

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