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Umland Wunstorf Nachrichten NSG-Verordnung ist in Kraft getreten
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09:29 03.06.2016
Das Tote Moor Quelle: Susanne Döpke (Archiv)
Steinhude/Großenheidorn/Mardorf

Die Region hat eine Zimmerei schon beauftragt, die Schilder an den Grenzen zu versetzen. "Die Grenzbojen auf dem Wasser werden ebenfalls auf die jetzt gültigen Koordinaten gebracht", sagte Regionssprecher Klaus Abelmann. Ein Teil der Schilder muss neu beschafft werden, andere werden mit dem neuen Namen des Naturschutzgebiets Totes Moor überklebt, denn es ersetzt und erweitert die drei früheren Naturschutzgebiete Ostufer Steinhuder Meer, Wulveskuhlen und Wunstorfer Moor. Im Lauf der nächsten Woche soll die Ausschilderung entsprechend ergänzt werden.

Die Region plant keine besonderen Aktionen, um die neuen Regeln bei der Bevölkerung und Naturparkbesuchern bekannt zu machen. Sie hatte allerdings bereits vor dem Beschluss der Regionsversammlung Flyer drucken und am Meer verteilen lassen. Darüber hinaus ist der Ranger Hendrik Holte am und auf dem Meer unterwegs und wird die Besucher über die Schutzgebiete informieren - vor allem bei Verstößen gegen die neuen Regeln.

Möglich ist allerdings, dass diese vor Gericht noch einmal auf den Prüfstand gestellt werden. Die Notgemeinschaft Steinhuder Meer, in der viele Meeresnutzer organisiert sind, prüft weiterhin ein Normenkontrollverfahren. Strittige Punkte waren unter anderem die vergrößerte Sperrzone auf dem Wasser und die Großenheidorner Wiesen, die zum großen Teil auch unter Naturschutz gestellt werden. Eine befürchtete Beeinträchtigung des Flugbetriebs am Fliegerhorst hat kurz vor Schluss noch zu einer klarstellenden Korrektur geführt.

Von Sven Sokoll

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