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Umland Wunstorf Nachrichten VW sagt für Gewerbegebiet Süd ab
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12:40 19.02.2018
Östlich der Adolf-Oesterheld-Straße soll neues Gewerbe angesiedelt werden.  Quelle: Sven Sokoll
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Luthe

 Ein großer Name ist an Wunstorf vorbeigegangen: Der VW-Konzern hat in den vergangenen Wochen einen neuen Standort für ein Logistikzentrum gesucht. Wunstorf hat seinen Hut in den Ring geworfen, allerdings nicht erfolgreich, wie Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt am Montag dem Verwaltungsausschuss mitgeteilt hat. „Wir hätten das gern gemacht und waren auch in der engeren Wahl, aber sie haben sich für Wilhelmshaven entschieden“, sagte Eberhardt dann am Dienstag  im Gespräch mit der Zeitung.

Im Angebot war über die Entwicklungsgesellschaft das Areal östlich der Adolf-Oesterheld-Straße, dessen Bebauungpslanverfahren nach längeren archäologischen Untersuchungen gerade durch ist. Für die Erschließung wird in diesem Jahr ein Kreisel gebaut. Die Dimension, über die mit VW abseits der Öffentlichkeit gesprochen wurde, wäre noch größer als bei der Logistikfirma Syncreon auf der anderen Straßenseite ausgefallen. „Wir hatten allerdings schon länger Signale, dass die Entscheidung wohl auf Wilhelmshaven hinauslaufen würde“, sagte Eberhardt, so dass die Enttäuschung im Rathaus jetzt nicht mehr so groß ist.

Der Bürgermeister berichtet allerdings, dass für die Gewerbeflächen derzeit Gespräche mit zwei anderen Interessenten geführt werden. Von daher ist er optimistisch, dass die Entwicklungsgesellschaft die Flächen im Lauf des Jahres auch anderweitig verkaufen kann. Das Unternehmen wird von der Stadt gemeinsam mit der Hannover Region Grundstücksgesellschaft betrieben.

Die aktuell zu entwickelnde Fläche soll ein weitere Baustein für die Gewerbeentwicklung bis an den Mittellandkanal heran in den nächsten Jahren sein, mit Logistik-Unternehmen als Schwerpunkt. Ein Plus dafür ist die gute Erreichbarkeit über Straße, Bahn und Kanal. Allerdings gibt es aus der Wunstorfer Politik auch Stimmen, dabei nicht nur auf Logistik zu setzen, weil sie viel Fläche verbraucht, im Verhältnis dazu wenige Arbeitsplätze schafft und  für eine hohe Verkehrsbelastung sorgt. Allerdings sind im Gesamtkonzept auch Bereiche mit kleineren Gewerbegrundstücken vorgesehen.

Von Sven Sokoll

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