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Wunstorf Seniorenresidenz Wunstorf hat keine Not
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00:18 06.07.2018
EInrichtungsleiterin Doreen Deseniß begrüßt Bewohner und Gäste zum zweijährigen Bestehen der Seniorenresidenz Wunstorf. Gäste amüsieren sich, musikalische Unterhaltung gibt es von der Bläserklasse der Evanglischen IGS, Leitung Lothar Brodkorb. Quelle: Christiane Wortmann
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Wunstorf

Die Seniorenresidenz an der Hindenburgstraße hat sich etabliert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten durch Baumängel, fehlende Pflegefachkräfte und Wechsel bei der Einrichtungs- und Pflegeleitung, ist das Tal vorerst durchschritten. Die Pflegeeinrichtung im Herzen der Stadt hatte im Juni 2017 eröffnet und bietet Platz für 90 Bewohner. Mittlerweile ist das Haus komplett belegt und der Mitarbeiterstamm auf 56 angewachsen. Das zweijährige Bestehen wurde kürzlich mit einem großen Sommerfest gefeiert.

Die Seniorenresidenz Wunstorf feiert zweijähriges Bestehen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten freut sich EInrichtungsleiterin Doreen Deseniß über ein volles Haus und ausreichend Mitarbeiter.

Die Seniorenresidenz sei auf einem guten Kurs, auch wenn das Personal anfänglich knapp war. Im Moment verfüge das Haus über ausreichend Mitarbeiter. Viele Pflegekräfte sind der Einrichtung von Anfang an treu geblieben. Ein Mehr an Mitarbeitern sei aber immer wünschenswert, betont Einrichtungsleiterin Doreen Deseniß. Seit 1. Juli hat die Einrichtung mit Janinne Krebs eine neue Pflegedienstleiterin. „Ich freue mich auf die Aufgaben und auf ein offenes Miteinander“, sagt die 38-Jährige, die täglich aus Lehrte nach Wunstorf pendelt. In der Seniorenresidenz an der Hindenburgstraße können 86 Senioren und Pflegebedürftige wohnen, 56 Mitarbeiter stehen zur Verfügung. Es gibt Einzel- und mehrere Tandemzimmer, die vor allem von Ehepaaren genutzt werden. „Wir sind meistens voll belegt. Einige Betten halten wir für die Kurzzeitpflege frei“, sagt Deseniß.

Aber auch in anderen Wunstorfer Senioren- und Pflegeheimen ist die Stimmung gut. Jens Böse, Geschäftsführer der Seniorenresidenz Am Kirschgarten in Klein Heidorn, lobt seine Mitarbeiter: „Wir haben ausreichend qualifiziertes Personal, die mit uns durch dick und dünn gehen“, sagt er. Trotzdem seien weitere Pflegekräfte nötig. Sie könnten das Team bei hoher Belegung und Krankenstand entlasten, betont er. In Wunstorf herrsche aber, wie überall, ein Mangel an Pflegefachkräften. In der Nähe zu Hannover, wo es größere Häuser mit höherer Vergütung gebe, sehe er einen Grund dafür, sagt Böse.

Zufrieden mit der Anzahl an Mitarbeitern zeigte sich auch Marcel Graf. Er leitet die zur Diakonischen Altenhilfe gehörenden Häuser Am Bürgerpark und das Haus Johannes. Auch er sehe einen allgemeinen Mangel an Pflegefachkräften. Um Personal zu gewinnen, bilde die Diakonie selbst aus, betont er. „Wir suchen immer mal wieder neue Mitarbeiter. Viele unserer Pflegekräfte sind aber schon sehr lange bei uns und schätzen die Arbeit sehr. Die Fluktuation ist eher gering. Außerdem bieten wir unseren Pflegehelfern Fachausbildungen an. Vergütungen sind bei uns tariflich geregelt“, sagt Graf.

Von Christiane Wortmann

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