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Wunstorf Bauausschuss will leiseren Straßenverkehr fördern
Umland Wunstorf Bauausschuss will leiseren Straßenverkehr fördern
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00:19 23.02.2019
Ein Parkleitsystem mit aktuellen Hinweisen auf freie Parkplätze wie bei der Tiefgarage der Stadtsparkasse (vorn) lässt die Stadt für Wunstorf prüfen. Quelle: Sven Sokoll
Wunstorf

In der Stadt lässt sich viel dafür tun, damit Straßenlärm die Bürger weniger belastet. Einen Katalog, den die CDU-Fraktion zu den Beratungen über den Lärmaktionsplan eingebracht hat, haben auch die anderen Mitglieder des Gremiums weitgehend unterstützt. Allerdings reicht er über die aktuelle Debatte hinaus: Denn im Lärmaktionsplan geht es nur um die Hauptdurchgangsstraßen, in der Kernstadt sind das die B 441 und die Kolenfelder Straße.

Dafür sieht die Stadt nur wenig Handlungsspielräume, verweist auf die kommende Umgehung und Bemühungen, den Fahrradverkehr zu stärken. Konkret will sie nach ihrer Stellungnahme, die sie dem Land vorlegen muss, nur Tempo 30 auf dem befahrenen Teil der Südstraße prüfen. „Wir haben noch andere Möglichkeiten, Lärm zu verringern“, betonte aber Nicolai Balzer (CDU). Aus den Vorschlägen seiner Fraktion nimmt die Stadt nun noch den Wunsch in den Plan auf, die Ampelschaltungen an der Hauptachse zu verbessern – auch Baureferatsleiter Robert Lehmann hält das für sinnvoll.

Die weiteren Anregungen soll die Stadt nun parallel weiter abarbeiten. Dabei berichtete Lehmann beim Thema Parkleitsystem, dass die Verwaltung dafür gerade schon eine Voruntersuchung in Auftrag gibt. Außerdem schlägt die CDU unter anderem vor, Fahrbahnen möglichst so zu bauen, dass wenig Lärm entsteht: Dafür sollen die Planer Flüsterasphalt verwenden, Materialwechsel vermeiden und Kanalschächte so platzieren, dass nicht jedes Fahrzeug mit dem Reifen darüber fahren muss. Aber auch Elektrofahrzeuge und der Fahrradverkehr sollen attraktiver werden. Förderprogramme will die CDU bekannt machen, damit Eigentümer ihre Häuser leichter gegen Schall dämmen können.

Alpha E: Runder Tisch ist für März geplant

Der Ausschuss begrüßte die Überlegungen, den Bahnübergang Luther Weg umzubauen. Die Verwaltung schlägt einen Tunnel nur für Radfahrer und Fußgänger vor und will daran mit der Bahn planen. Diese wird sich mit den Übergangen beschäftigen müssen, bevor sie ihren Verkehr nach dem Alpha-E-Konzept auf der Strecke bis Nienburg verdichtet. Lehmann kündigte an, dass dazu der Runde Tisch mit den Städten Neustadt und Wunstorf für den 27. März geplant ist . Dann wollen Vertreter von Politik und Verwaltung die Ideen auf den Tisch bringen. Auch der Lärmschutz an der Strecke wird eine Rolle spielen.

Von Sven Sokoll

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