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14:22 12.05.2020
Hausbesitzer sollten das Dach regelmäßig prüfen: Stürme und Gewitter können Schäden verursachen, Laub verstopft die Dachrinnen. Quelle: Sven Hoppe/dpa/dpa-mag
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Schnee, Sturmböen, Regen – das Wetter kann Spuren am Haus hinterlassen. Nicht zuletzt am Dach. Vermeintlich kleine Schäden können mit der Zeit größere Probleme verursachen. Ohne eine Reparatur besteht etwa das Risiko, dass nach heftigem Wind Dachziegel verrutschen und so Tauwasser, Regen und Schmutz ins Innere des Hauses dringen. Eine der möglichen Folgen: Schimmelbefall. Zudem sind lose Dachziegel eine Gefahr für die Allgemeinheit, schließlich können sie hinabstürzen und Menschen vor dem Haus verletzen. Daher lohnt sich die regelmäßige Überprüfung des Dachs durch Profis. Ein Überblick dazu:

Wie oft sollten Hausbesitzer das Dach überprüfen?

Mindestens einmal jährlich lautet der gängige Tipp. Ratsam ist es außerdem nach Sturm, Hagel oder einem schweren Gewitter, erklärt Josef Rühle vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks. „Bei Sturmschäden müssen Hauseigentümer nachweisen, dass ein Fachbetrieb regelmäßig das Dach überprüft hat, sonst können sie haftbar gemacht werden“, sagt Marc Ellinger, Berater im Verband Privater Bauherren (VPB). Dann kann es für Immobilienbesitzer teuer werden.

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Kann man das selber machen oder müssen Profis ran?

Einmal jährlich den Handwerker bestellen, das muss keiner. Bei der Suche nach möglichen Schäden kann man sich erst mal selbst behelfen, mit guten Fotos einer Digitalkamera, die man am Computer-Bildschirm in Vergrößerung betrachtet. Vergleiche mit vorherigen Aufnahmen liefern Hinweise, ob die Dachdeckung Veränderungen aufweist. „Bei steiler geneigten Dächern reichen Fotos von unten“, erklärt Ellinger. Schwach geneigte Dächer sind indes je nach Gebäudehöhe von unten nicht ausreichend einsehbar, bei Flachdächern ist dies in der Regel gar nicht möglich.

Können Hausbesitzer Reparaturen am Dach selbst erledigen?

Laien fehlt in aller Regel das Fachwissen, um Arbeiten akkurat ausführen zu können. „Auch sollten Nicht-Fachleute die Gefahr nicht unterschätzen, vom Dach abzustürzen“, betont Ellinger. Daher sollten Hausbesitzer Reparaturen generell Fachleuten überlassen.

Was gilt bei Solaranlagen auf dem Dach?

Nach einem Sturm oder Gewitter empfiehlt sich ebenfalls ein Check. Sollte es für die Sichtprüfung nötig sein, das Dach zu betreten, sollte ein Fachbetrieb beauftragt werden. „Denn beim Betreten des Dachs besteht die Gefahr, die Anlage schwer zu beschädigen“, warnt Carsten Körnig vom Bundesverband Solarwirtschaft.

dpa/tmn