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Ländlich leben

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10:53 13.05.2020
Gut angebunden: Vom Baugebiet Weiherfeld in Kaltenweide gelangt man problemlos ins Zentrum von Langenhagen und nach Hannover. Einige Häuser und Eigentumswohnungen können hier noch erworben werden.  Quelle: Daniel Junker
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Wie wollen wir wohnen, was muss das Wohnumfeld bieten und vor allem: Ist das eigene Häuschen vor den Toren der Stadt eher bezahlbar als in Citynähe? Auf diese Fragen suchen Familien mit dem Wunsch nach einem neuen Zuhause Antworten.

Fakt ist: Viele Menschen möchten raus aufs Land und einen Garten haben, in dem sie Äpfel und Birnen ernten, gärtnern und ihre Kinder spielen lassen können. Gleichzeitig soll der Weg zum Supermarkt, ins Theater oder in die angesagte Bar nicht gleich eine Weltreise sein. Die perfekte Mischung aus Stadt- und Landleben bleibt aber meistens nur ein Traum, deshalb muss eine Entscheidung her.

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Da geht es aber nicht immer um die persönlichen Vorlieben, sondern auch um die finanzielle Lage. Die Grundstücks- und Immobilienpreise vor den Toren der Stadt sind fast immer günstiger. Einer von zweien muss zwar meistens zur Arbeit in die Stadt pendeln. Aber liegen die öffentlichen Verkehrsmittel gut erreichbar, fallen die Kosten für die Fahrt nicht so sehr ins Gewicht. Und am Ende des Tages lassen sich der Blick ins Grüne, die frische Luft und das Vogelzwitschern genießen.

Langenhagen

In Kaltenweide bietet das Baugebiet Weiherfeld Familien mit Kindern ein komfortables Zuhause. Das Quartier ist umgeben von Grün, bietet aber eine gute Anbindung ans Zentrum von Langenhagen und nach Hannover. Rundherum liegen Kindergärten und Spielplätze, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten. Die Baugrundstücke für Einzel- und Doppelhäuser sind von der Stadt Langenhagen zwar bereits veräußert worden, aber es gibt noch eine kleine Auswahl an Häusern und Eigentumswohnungen, die über Bauträger erworben werden können. Infos gibt es bei der Stadt Langenhagen.

Lehrte

Lehrte ist wegen der ausgeklügelten Infrastruktur ein beliebtes Pflaster. Die beiden Neubaugebiete in Ahlten und Arpke werden bis Ende des Jahres fertiggestellt – deshalb beginnt die Stadt bereits jetzt mit der Vermarktung des Baugebietes Manskestraße. Im Nordwesten in der Kernstadt entstehen rund 30 Baugrundstücke zur Bebauung mit Einzel- und Doppelhäusern. Die Vergabe erfolgt in einem mehrstufigen Losverfahren. Der Kaufpreis für Grundstücke zur Bebauung mit Einzel- und Doppelhäusern liegt um 217 Euro pro Quadratmeter.

In einem gesonderten Wettbewerbsverfahren werden im kommenden Jahr weitere Grundstücke an Bauträger und Investoren vergeben. Hier könnten dann Reihenhäuser entstehen. Der Preis beträgt 197 Euro pro Quadratmeter Bauland.

Familienfreundlich: Im Baugebiet Manskestraße entstehen bald 30 Einzel- und Doppelhäuser. Quelle: Daniel Junker

Neustadt

Neustadt am Rübenberge wächst: Gleich mehrere Baugebiete entwickeln sich aktuell im Westen der Region Hannover. Im Quartier Westlich Heidland in der Kernstadt Neustadt ist die Entwicklung am weitesten fortgeschritten. Das attraktive Baugebiet, das die Grundstücksentwicklungsgesellschaft NRÜ gemeinsam mit der Hannoverschen Volksbank entwickelt, weist rund 43 – demnächst baureife – Grundstücke für Einfamilienhäuser aus. Im östlichen Bereich ist in direkter Nachbarschaft ein Spiel- und Bolzplatz geplant. Die Baugrundstücke sind alle mit bis zu zwei Vollgeschossen bebaubar. Die Energieversorgung soll, statt über die übliche Gasversorgung, über das sogenannte Kalte Nahwärmenetz erfolgen.
Ein weiteres Baugebiet ist in Neustadt-Hagen in Planung. Die fünf Hektar große Ackerfläche an der Hagener Straße zwischen Ortszentrum und Bahnhof bietet reichlich Platz für rund 50 Wohneinheiten – teils individuell errichtete Einfamilienhäuser, teils Mehrfamilienhäuser. Die Erschließung des Gebietes Vor dem Linnenbalken übernimmt die Raiffeisen-Volksbank in Neustadt.

Und auch im Ortsteil Helstorf rollen die Bagger an: Im Baugebiet Abbenser Straße/Alte Heerstraße entsteht auf zwölf Bauplätzen mit Grundstücksgrößen zwischen 420 und 700 Quadratmetern eine kleine, beschauliche Einfamilienhaussiedlung. Der Quadratmeter erschlossenes Bauland kostet 80 Euro, zusätzlich werden anteilig 50 Euro für den Stichweg sowie ein Pauschalbetrag für den Schmutzwasserschacht fällig. 

Wennigsen

Das Baugebiet Klostergrund bietet auf sieben Hektar Platz für rund 80 Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser sowie 80 bis 90 Eigentumswohnungen. Alle Domizile, die auf dem Gelände der ehemaligen Kleingartenkolonie an der Degerser Straße gebaut werden, punkten mit dem KfW-55-Energieffizienzstandard. Die Wohnungen werden überwiegend barrierearm gebaut. Das Gesamtprojekt wird unter der Marke Mein Caleidis vermarktet. Der wohlklingende Name soll die vielen Facetten unterschiedlicher Wohnformen in dem entstehenden Quartier widerspiegeln.

Bunte Mischung: Im Baugebiet Klostergrund in Wennigsen entstehen unterschiedliche Wohnformen. Quelle: Daniel Junker

Uetze

Schapers Kamp heißt das kleine Baugebiet in Uetze, auf dem vielleicht bereits in diesem Jahr die ersten Richtkränze ins Dach gehievt werden können. Zum Verkauf stehen elf Grundstücke, die im Laufe dieses Monats über ein Los- und Punktverfahren vergeben werden sollen. Der Preis pro Quadratmeter liegt zwischen 115 und 125 Euro. Infos gibt es bei der Gemeinde Uetze.+

Von Tanja Piepho