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Digitaler Nachlass: Für immer im Netz?

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09:18 31.08.2020
Birgit Janetzky, Theologin und Expertin für Social Media
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Auch wenn Birgit Janetzky ihrem Publikum diesmal nicht direkt gegenübersteht, wenn sie fragt, ob sie in sozialen Netzwerken aktiv sind: Die Antwort kann sie erahnen. Die meisten ihrer Zuhörer vor den heimischen Bildschirmen tummeln sich regelmäßig im Internet. Laut einer Umfrage von ARD und ZDF ist WhatsApp das mit Abstand am meisten genutzte Social-Media-Angebot. 63 Prozent der Befragten gaben sogar an, täglich Nachrichten und Fotos über den Onlinedienst zu verschicken.

Wir vernetzen uns privat und beruflich, schließen online Verträge ab, registrieren uns auf Portalen und bei E-Mail-Providern, nutzen Kundenkonten und Bonusprogramme. Bei den Passwörtern verlassen sich die meisten Nutzer auf ihr Gedächtnis. Woran die wenigsten jedoch denken: Menschen gehen, Daten bleiben. Was passiert damit, wenn das Leben vorbei ist? Wer weiß von unseren Zugangsdaten? Experten raten: Neben dem materiellen Erbe sollte auch der digitale Nachlass zu Lebzeiten geregelt werden. Er ist genauso bedenkenswert wie Sterbeversicherung oder Testament.

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Online für alle Ewigkeit?

Als Social-Media-Expertin befasst sich Birgit Janetzky mit der Frage: „Was bleibt von uns?“ Sie empfiehlt, sich frühzeitig um den eigenen digitalen Nachlass zu kümmern. Zudem klärt sie über Konsequenzen auf und gibt wertvolle Tipps, wie Internetnutzer vorsorgen können – im eigenen Interesse, aber auch im Sinne der Menschen, die ihnen nahestehen und die sich nach ihrem Tod mühsam kümmern müssten.

Termin

23. September 2020:
„Digitaler Nachlass“

Für den Vortrag ab 19 Uhr reinklicken:

sparda-h.de/allesdigital