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Sparda-Bank „Entscheiden und bewahren“
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„Entscheiden und bewahren“

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Andrea Schmidt, Sparda-Bank Hannover, Regionalleitung Nord Geschäftsbereich Geldanlage. Quelle: Jörg Kyas

Wie begegnen Sie Kunden in schwierigen Situationen?
Wir begleiten unsere Kunden oftmals nicht nur sporadisch, sondern durch ganze Lebensabschnitte hindurch. Neben all den freudigen Entwicklungen gehören manchmal leider auch traurige Hintergründe zu den Gesprächsanlässen. Ich erinnere mich an emotionale Gespräche, bei denen ein Familienmitglied einen schweren Unfall erlitten hat oder eine unheilbare Krankheit aufgetreten ist. Hier geht es dann erst mal darum, ihnen ein offenes Ohr zu schenken und für sie da zu sein. Erst danach beschäftige ich mich mit dem Finanziellen.

Haben Sie bereits eine Patientenverfügung?
Ja, bereits seit einigen Jahren. Meine Begegnungen im Arbeitsalltag haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, rechtzeitig vorzusorgen. Ich möchte nicht nur selbst entscheiden, sondern vor allem meine Familie vor dieser Entscheidungslast bewahren – die nervliche Anspannung ist in solchen Krisensituationen ohnehin sehr hoch. Damit im Notfall wirklich alles richtig abläuft, habe ich Kopien meiner Patientenverfügung bei meinen Vertrauenspersonen hinterlegt.

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Was raten Sie anderen Menschen, die wegen einer Patientenverfügung noch mit sich hadern?
Niemand sollte das Thema aufschieben – das wird spätestens in diesen schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie deutlich. Jeder kann schneller als erwartet in eine Situation geraten, in der man nicht mehr selbst entscheiden kann.