Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Spielzeit „Das gibt uns neue Impulse“
Anzeigen & Märkte Themenwelten Spielzeit „Das gibt uns neue Impulse“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:44 25.04.2019
Urbanes Theater: Wenn die Stadt zur Bühne wird. Quelle: Maria Rohweder

Herr Hentrich, an Ihrem aktuellen Projekt beteiligen Sie das Publikum von Anfang an. Schon seit März ist die Alte Tankstelle unter dem Motto „Volles Haus“ Anlaufpunkt und Kreativzentrum. Welche Erfahrungen haben Sie bisher gemacht?
Bei diesen Veranstaltungen kommen wir mit unserem Publikum ins Gespräch, wir können Ideen ausprobieren und erhalten viele Anregungen für unsere Arbeit. Kino, Table-Quiz oder ein gemeinsam improvisiertes Konzert nach Notationen von John Cage: An diesen Abenden nähern wir uns dem Thema mit unseren Gästen immer wieder auf neue Weise. Das ist interessant und gibt uns neue Impulse.

Wächst an diesen Abenden auch eine Art Ensemble zusammen?
Nach den Veranstaltungen sprechen uns auch Leute an, die Lust haben, bei dem Theater-Projekt dabei zu sein. Wenn es passt, nehmen wir gern neue Spielerinnen und Spieler auf. Spätestens Anfang Mai, wenn die letzte Veranstaltung von „Volles Haus“ in der Alten Tankstelle stattfindet, werden wir unser Ensemble zusammenhaben und gemeinsam in die Endproben für die Inszenierung auf dem Goseriedeplatz gehen.

Carsten Hentrich Quelle: Klaus Fleige

Das Ergebnis wird unter dem Titel „Leergut! Vollgut!“ in Containern auf dem Goseriedeplatz präsentiert. Was erwartet das Publikum bei den Aufführungen?
Wir wollen das Publikum auf eine Gedankenreise mitnehmen, spielen in den Containern und inmitten der zufälligen Passanten auf dem abendlichen Platz. Die Spielräume unserer Inszenierung liegen zwischen Entfernung und Nähe, Alltag und Kunst, zwischen Zufälligem und Geplantem und Überfüllung und Leere. Ich denke, dass die Installation mit den vier Containern auf dem Goseriedeplatz ein spannender künstlerisch geprägter Ort auf Zeit sein wird, an dem man gut darüber nachdenken kann, wovon wir zu viel und wovon wir zu wenig haben.   Dz

Das Projekt

Wovon habe ich zu viel? Wovon zu wenig? Mit diesen Leitfragen beschäftigt sich das partizipative Theaterprojekt von Theater fensterzurstadt, das sich in zwei Phasen aufteilt: In einer ersten Phase unter dem Motto „Volles Haus“ treffen sich  Aktive,  die Spaß an Spiel und Diskussionen haben, in der Alten Tankstelle. Im Mai und Juni wird die Produktion „Leergut! Vollgut“ in  Containern auf dem Goseriedeplatz aufgeführt. Ein experimentelles Spiel zwischen öffentlichen und geschlossenen Räumen. Die „Spielzeit“ sprach mit Initiator  Carsten Hentrich von Theater fensterzurstadt  über das  Vorhaben.

Das nächste Treffen „Volles Haus“ in der Alten Tankstelle ist am 7. Mai, 19 Uhr. Premiere von „Leergut! Vollgut“ am  24. Mai, 19 Uhr.  Auch am  29. und 31. Mai  (19 Uhr). Mehr  dazu unter (05 11) 22 02 19 12 und www.fensterzurstadt.de

Das Stadtfestival Klangbrücken widmet sich vom 1. bis 7. Mai dem Werk des amerikanischen Musikers Steve Reich.

25.04.2019

Weitere Termine

25.04.2019

In seiner Abschiedschoreografie 1-2-3 ... Ein Walzertrauma entdeckt der Ballettdirektor der Staatsoper Hannover Jörg Mannes mit seinem Ensemble die Träume und Albträume hinter der Walzerseligkeit.

25.04.2019